Erfahrungsbericht Pferdereha Nordsee

Bericht der Besitzer

 

Twista, 1993 geboren; Exem und Rehe

 

Anfang des Jahres 2014 haben wir uns, nachdem wir von Bekannten begeisterte Berichte über den Islandpferdehof Jodis gehört hatten, überlegt, unserer Exemerstute Twista einen Sommer Scheuern zu ersparen und sie im Frühjahr ans Meer zu bringen. Wir nahmen Kontakt mit Maren auf und haben schnell Rückmeldung bekommen, auch ein Besuch und die weitere Planung und Absprache liefen reibungslos. Twista sollte für 3 Monate bei ihr stehen, in der Hoffnung, die kritische Zeit bei uns würde damit überbrückt und das Exemerpaket, für das wir uns entschieden, würde ihr helfen. Soweit war alles  geplant, doch ganz so reibungslos konnte es nicht laufen. Eine Woche bevor Twista umziehen sollte, bekam sie einen Reheschub. Zuvor hatten wir damit nie Probleme gehabt und standen vollkommen ahnungslos da. Da unsere Dicke in einem großen Offenstall, in dem alle zusammen Heu gefüttert bekamen, lebte, standen wir nach dem Tierarztbesuch und der Ansage, sie solle sich möglichst wenig bewegen und auf strikte Diät, vor einem Problem. Nachdem wir zunächst eine vorübergehende Lösung gefunden hatten und sie tierärztlich versorgt war, informierten wir Maren und sprachen zunächst einmal ab, wie der Ablauf nun sein sollte. Wir, völlig ahnungslos in dem Bereich, waren sehr dankbar für ihre Erfahrung und die Hilfe und Tipps, die sie uns geben konnte. Auch der geplante Aufenthalt wurde sehr flexibel angepasst, Twista sollte nicht wie geplant direkt in den Offenstall, sondern bekam eine Paddockbox für sich allein. Nach langer Überlegung wurde uns klar, dass wir Twista bei uns am Stall solche Genesungsmöglichkeiten nicht bieten konnten und planten den Transport in Absprache mit unserem Tierarzt. Das Exem war erst einmal in den Hintergrund gerückt, trotzdem brachten wir natürlich Exmerdecke und Mittel mit. Nachdem wir auf dem Islandpferdehof Jodis eingetroffen waren und Twista ihre Box bezogen hatte, war Maren sehr hilfsbereit, zeigte uns Hof und Anlage und wir besprachen nochmal das Vorgehen. Sie versprach, uns auf dem Laufenden zu halten und bot uns nochmal an, sooft wir es wollten vorbeizukommen. Wir fuhren schweren Herzens, aber mit der festen Überzeugung, dass unsere Dicke bestmöglich versorgt werden würde. Maren informierte uns in der folgenden Zeit regelmäßig und wir fuhren einige Male nach Otterndorf, um nach Twista zu schauen und waren jedes Mal glücklich zu sehen, wie es ihr besser ging. Als sie wieder schmerzfrei war, durfte sie mit in den Offenstall und schließlich auch stundenweise auf eine Wiese mit sehr wenig Gras. Offensichtlich tat ihr dieses Vorgehen gut, es ging ihr sichtbar gut. Auch das Exem ist in diesem Jahr fast nicht ausgebrochen, ihre Haut sah selten so gut aus. Als wir Twista im August abholten war es ein anderes Pferd, als wir 3 Monate zuvor mühsam vom Hänger geholt hatten: Sie lief freudig, hatte Mähne und Schweif noch in vollem Umfang und eine deutlich bessere Figur. Alles in allem hat uns dieser Aufenthalt nur Vorteile gebracht. Auch wenn die Entscheidung schwergefallen ist, hätten wir Twista bei uns nie diese Genesungsmöglichkeiten bieten können und auch das Exem wäre mit Sicherheit schlimmer gewesen. Wir bedanken uns hiermit auch noch einmal bei Maren für die gute Pflege, die Flexibilität in der Planung und die Möglichkeit, sie immer anzusprechen!

 

Der Fall Kobbi

 

Kobbi kam im Herbst 2012 zu uns auf den Hof. Schwerstekzemer aus Hessen.

Auf dem Bild oben sieht man seine Scheuerstellen an der Mähne und Kopf.

 

Ein Ohr ist durch das scheuer völlig deformiert. Ein Auge ist auch dauerhaft verletzt, Lidriss.

 

Wir haben Kobbi erstmal mit einer Ekzemdecke versorgt. Ihn täglich geschwaschen und gecremt. Er ging stundenweise auf die Weide und wurde mit gutem Mineralfutter versorgt. Zudem wurde er mit

Fliegenspray bei Weideauftrieb eingesprüht.

 

Nach 1 Woche sind die Krusten langsam abgeheilt und wir haben den Juckreiz besiegt.

 

Nach 4 Wochen waren alle Wunden zu.

 

Er trug bis Herbst eine Decke und wurde weiterhin liebevoll umsorgt.

 

Als er ankam hatte er ganz traurige Augen, hat nicht gespielt war immer passiv.

Nun ist er richtig aufgeblüht. Er trägt zum Schutz eine Fliegendecke mit Halsteil und

wir schmieren alle paar Tage Kopf und Schlauch.

 

Wie schön dass wir diesem süssen Knaben helfen durften.

Und das ist Goliath, auch Ekzemer. Er kam vor vielen Jahre aus Paderborn zu uns. Goli ist 1989 geb. das sieht man ihm wirklich nicht an.

 

Das Ekzem dank gutem Klimas und guter Pflege auch nicht .

Und das ist Darri, auch Ekzemer. Er kam vor vielen Jahre aus Saarbrücken zu uns. Darri ist 1988 geb. das sieht man ihm wirklich nicht an.

 

Das Ekzem dank gutem Klimas und guter Pflege auch nicht .

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