Kurbericht Kristall (Isländer)

 

 

 

Kristall war von Mitte April 2015 bis Mitte November 2015 bei Maren auf dem Hof in Kur wegen seiner heftigen Atemwegsprobleme, denen zuletzt nur noch mit Dauercortisontherapie beizukommen war. Zuvor hatten wir bereits einen langen Weg mit vielen erfolglose Behandlungsversuchen hinter uns wovon ich im Folgenden versuche in Kürze zu berichten (ist doch etwas länger geworden ;) :

 

 

 

Ich habe Kristall im Alter von 5 Jahren 2008 gekauft und wir leben im Großraum Stuttgart. Zunächst fing alles recht harmlos an. In Stresssituationen hat er regelmäßig Hautpilz bekommen. Die Behandlung mit chemischen Mitteln und Homöopathie brachte immer schnellen Erfolg. Auch die Entlastung der Leber war hilfreich. 2010  ließ ich erstmals eine umfassende Blutuntersuchung machen und es zeigten sich massiv erhöhte Leberwerte. Es wurden alle relevanten Untersuchungen gemacht (Serumelektrophorese, Bestimmung Gallensäuren, Leptospiren Antikörpertest, Leberegeltest,…) alles ohne Befund, so dass die Annahme einer akuten aber wohl schon länger andauernden Problematik durch irgendetwas „toxisches“ nahelag. Heute gehe ich davon aus, dass es sich dabei z.B. um Schimmelpilze im Stroh und Heu gehandelt haben muss. Bis zum Rehabeginn wurden regelmäßige Blutkontrollen durchgeführt. Nach Behandlungen zur Leberentlastung mit verschiedensten Präparaten ergab sich meist eine Besserung, die aber immer nur leicht und nur vorübergehend war.

 

 

 

Parallel dazu begann seine Hustengeschichte: Seit 2008 seltenes Husten, Lunge stets frei, Atmung unauffällig, meist obere Atemwege (Kehlkopf) betroffen. Im Mai 2011 erstmals gelblicher Schleim und Husten. Nach Behandlung durch TA nach 1 Woche Symptomfreiheit. Nach  Stallwechsel ab Dezember 2011 immer wieder Kehlkopfentzündungen. Kristall steht in einer Großgruppe auf Späne, Stroh und bekommt Heu. Im März 2012: Kehlkopfentzündung, Husten, auffälliger Lungenbefund. Trotz Behandlung durch TA keine dauerhafte Besserung à April 2012: immer noch Husten. Zäher Nasenausfluss weißl.-gelbl. à Bronchoskopie und Zytologie, Blutgasanalyse. Schleim in Bronchoskopie sichtbar, Zytologie ohne Befund (katarrhalisch-eitrige Entzündung, COPD ist möglich/ akute mittelgradige Bronchitis), Bakterielle Untersuchung ohne Befund. Blutgasanalyse zeigt leichte Erniedrigung. Behandlung mit Schleimlöser und Bronchenerweiterer u. Hustensaft. Bei Nachkontrolle Besserung aber gelbl. Nasenausfluß, Lungenkontrolle leicht auffällig, Atemfrequenz leicht erhöht. Behandlung mit Bronchenerweiterer, Cortison, Schleimlöser, Hustensaft später Pulmo/Stibium, Pulmovital Hustensaft. Ende Mai kurzzeitig Symptomfreiheit. Juni 2012: zunächst erneute Kehlkopfentzündung mit homöopathicher Behandlung, Mitte Juni nach Anweiden dann bellender Husten, stark erhöhte Atemfrequenz, starke Lungengeräusche mit Rasseln in allen Lungenbereichen beim Abhören, Blutgas 56 mmHg. Behandlung durch Cortison. Bronchoskopie zeigt viel zähen Schleim, Zytologie zeigt bakterielle Infektion u. akute Bronchitis sowie 50% Zellen einer leichten-mittelgradigen COB mit ev. allergischer Genese. Erneute Behandlung durch Cortison, Breitbandantibiotikum, langfristig Bronchenerweiterer, Schleimlöser, Hustensaft. Vorübergehend Fütterung mit nassem Heu. Nachkontrollen zeigen Besserung, Blutgas 78%, langsames Auftrainieren aber immer noch Schleim und gelegentl. Husten. Beginn Inhalation mit Ultraschallinhalator. Sommer 2012 Beginn der Begleittbehandlung durch Tierheilpraktikerin: Austesten verschiedener Mittel. THP verfolgt Hypothese dass Leber primäre Ursache für Symptome sei. Leberentlastung mit Hepar u.a. wird durchgeführt sowie Dauerbehandlung durch Echinacea und Mucosa sowie Inhalation mit Kochsalz. Danach folgte ein sehr kalter und langer Winter in dem Kristall völlig beschwerdefrei war. Dies hält auch mit gelegentl. Hustern und Schleimproduktion (weißl-gelbl.) bis Ende des Jahres 2013.

 

Ende 2013/Anfang 2014: Sehr warmer Winter. Kristall hat immer wieder erschwerte Atmung. Im Januar 2014 akuter, wohl viraler Infekt mit Fiber und anschließend Husten. Behandlung durch TA. Frühjahr 2014: Immer wieder erschwerte Atmung. Behandlung durch THP und 2-3mal Einmalinjektionen Cortison durch TA, Inhalation mit Kochsalz wieder begonnen aber schwierig aufgrund erschwerter Atmung, immer wieder Pausen nötig bis Atmung wieder besser. Insbesondere nach dem Anweiden. Danach auch zunehmend pfeifende Atemgeräusche, THP versucht Cortison zu vermeiden und testet Notfallmittel. August 2014: Heftiger Asthmaanfall, danach hochdosierte Cortisongabe, Bronchenerweiterer, Schleimlöser, Pulmo/Stibium. Danach Dauermedikation mit Cortison bis Anfang Dezember 2014 niedrigdosiert. (Dexadreson fort 2/Woche 4ml)

 

Hinzuziehung von mehreren tierärztlichen Zweitmeinungen. Schließlich Begleitbehandlung durch Fr. Dr. Mack: Erstmalige Diagnosestellung von Lungenemphysem (Randemphysem) und klare Handlungsanweisung bezgl. Haltung, Allergietest zeigt Allergie auf Futtermittel, Getreidepollen, Gräserpollen.

 

à Stallwechsel innerhalb des Stalls in Kleingruppe mit Gummimatten, Späne und bedampftem Heu. Beginn der Desensibilisierung und Ausschleichen von Cortison bis Mitte Dezember 2014. Bei kaltem Wetter kaum Beschwerden, Auftrainieren wieder möglich. Frühjahr 2015: Starker viraler Infekt in Großgruppe. Kristall bekommt nur „Steifschuss“ à Husten, Schleimproduktion, leicht erschwerte Atmung. Behadlung durch Ventiplus, Pulmo/Stibium, danach B-vetsan, Equipulmin liquid (Efeu, Thymian). Bei heißem Wetter sehr hohe Atemfrequenz ohne Bauchbeteiligung, dann zusätzlich wieder Ventiplus und Cuprum aceticum D6. Ca. 3 Wochen Beschwerdefreiheit. Mitte April 2015: Asthmaanfall, mit stark gezogener Atmung bei hoher Frequenz, Abhören ergibt viel zähen Schleim. Behandlung mit hochdosiertem Cortison 1x i.v. und 1x i.m. am Tag danach, Bronchenerweiterer (Equipulmin), Schleimlöser (Sputolysin), Cuprum aceticum d6 2/tägl. 20 Tropfen, Inhalation mit Kochsalz und Fluimucin (Schleimlöser). Auf Anraten meiner Tierärtzin habe ich mich nun entschieden à Kristall darf an die Nordsee!!!

 

 

 

Nach langer „Dauerbeschallung“ mit verschiedensten Medikamenten ist Kristall bei seiner Ankunft bei Maren in einem schlimmen Zustand, was man sehr deutlich an seinem struppigen, borstigen und „gelblichem“ Fell erkennen kann. Er ist auch deutlich weniger Belastbar als in seinen „gesunden“ Jahren. Daher bekommt er bei Maren das „volle Programm“ mit regelmäßiger Führanlage und Salzinhalation. Zusätzlich bekommt er von Maren Bioresonanz und eine umfassende Entlastung und Entgiftung des gesamten Stoffwechsels. Kristall benötigt lediglich am Anfang der Kur noch eine Dose Schleimlöser und ist bereits nach kurzer Zeit völlig Beschwerdefrei. Davon konnte ich mich durch die zahlreichen und regelmäßigen Videos, Whatsapps und Telefonate mit Maren überzeugen. Ich hatte immer das Gefühl an der Behandlung und Genesung „dicht dran“ zu sein. Bei meinen Besuchen im Norden war Kristall fröhlich und fit wie seit langem nicht mehr und hatte eine völlig normale Atmung. Sein Fell veränderte sich drastisch. Was darüber hinaus noch enorm interessant war, waren die im Kurverlauf völlig normalen Leberwerte. Das hatte es bei ihm die ganzen Jahre zuvor nie gegeben. Im November 2015 kam Kristall schließlich zurück zu mir. Ich hatte mich nach einem anderen Stall umgesehen, der auch Heulage füttert – einfach um im ersten Winter auf Nummer sicher zu gehen. Zunächst war alles super, dann verschlechterte sich sein Zustand jedoch wieder. Bei genauerer Betrachtung und im Kontakt mit Maren per Telefon, ließ sich als Ursache die vermutlich unsachgemäße Fütterung der Heulage ausmachen (Ballen wurden zu lange gefüttert, Raufe stand im Freien etc.), die vermutlich wieder zu einer Schimmelpilzbelastung bei Kristall geführt hat. Dies konnte in Rücksprache mit den SB verändert werden. Maren stand mir auch dabei mit vielen nützlichen Tipps zur Seite und Kristall geht es wieder besser. Nun hoffe ich, dass sich die Folgen diese „Fehlstartes“ bald ganz verlieren.

 

 

 

Viele lieben Dank Maren für deine großartige praktische und moralische Unterstützung!!!

 

 

 

Sabine

 

 

Gráni hatte husten- er bekam Cortison- minimale bis keine Besserung- Gráni kam zu Maren- jetzt ist er wieder fit und ganz der Alte
Ich würde Gráni jederzeit ohne Bedenken zu Maren stellen
 
Vorgeschichte:
Gráni (16 Jahre, Freizeitpferd, Box mit angeschlossenem großen Sandpaddock 
er stand von Mai 2015 bis November 2015 auf dem Hof Jodis) hatte
allergiebedingt ab und zu unproduktiven Husten. Mir konnte damals leider keiner sagen, gegen was er genau allergisch ist. Ich hatte es mit Globuli recht gut im Griff und nach zwei Gaben war er dann wieder symptomfrei. Erstmals trat es 2010 auf. Hier hatte ich auch eine sehr gute Heilpraktikerin zur Unterstützung. Im Juni 2014 ging es ihm plötzlich richtig schlecht und er bekam erstmals Cortison gespritzt und Venti. Seit dieser Zeit musste er auch regelmäßig inhalieren (wobei es nie wirklich half). Gráni ging es dann wieder etwas besser. Im November hatte er dann einen heftigen Rückschlag und er bekam erneut Cortison gespritzt und musste ebenfalls hiermit inhalieren. Bis Dezember war er einigermaßen hustenfrei; allerdings hatte er Tage, an denen die Atmung vertieft war. Ich entschloss mich erst einmal für eine Eigenbluttherapie, für die er allerdings 8-10 Wochen cortisonfrei sein muss. Im Januar bekam er erneut schlecht Luft, so dass er nochmals mit Cortison behandelt werden musste. Zu dieser Zeit war er oft etwas schreckhaft, was eigentlich sehr untypisch für ihn ist. Als er dann einigermaßen frei von Medikamenten war bekam er abends sehr schlecht Luft und es brodelte geradezu in ihm. Der Tierarzt spritzte ihm erneut Cortison, was mir eigentlich nicht so recht war. Aber leider wusste ich mir in diesem Moment nicht so recht anders zu helfen, da es ihm wirklich nicht gut ging. Kurz nach der Gabe war er plötzlich wie ausgewechselt: er war sehr schreckhaft. Ich konnte ihn auch in den Tagen danach nicht gut in täglichen Situationen händeln. Gráni war bis dahin immer unkompliziert; er war nie schreckhaft, ich konnte ihn alleine verladen, etc. und auf einmal war alles anders. Da er jetzt nicht medikamentenfrei war, konnte die Eigenbluttherapie von der Heilpraktikerin nicht durchgeführt werden. Ich war zu diesem Zeitpunkt aufgrund einer OP auch nicht fit und suchte dann aus Verzweiflung nach Alternativen im Internet. 
 
Suche nach Alternativen:
Ich bin auf verschiedene Höfe gestoßen, die Pferde in "Kur" nehmen und da ich nicht wusste ob ich überhaupt einen Platz irgendwo bekomme, habe ich auch mit anderen Höfen Kontakt aufgenommen. Bei Maren hatte ich, obwohl ich zuerst nur die Homepage gesehen hatte, das beste Gefühl. 
Ich habe mit ihr telefonisch Kontakt aufgenommen und sie bot mir direkt einen Platz an. Innerlich habe ich erst einmal aufgeatmet, da ich mich nur sehr schwer von Gráni trennen konnte und mir Marens Konzept am besten gefiel. Keine zwei Wochen später kam ich mit Gráni zu ihr. 
 
Bei Maren auf dem Hof: 
Ich bereue keinen einzigen Tag und keinen Cent;) anfangs war ich sehr vorsichtig, da ich auch schon die ein oder andere schlechte Erfahrung mit Tierheilpraktikern gemacht hatte. Gráni durfte gleich am nächsten Tag inhalieren und meine kleinsten Bedenken waren restlos beseitigt. So viel Schleim kam bisher noch nie zum Vorschein! Gráni ist dann jeden Tag zum Inhalieren und in die Führanlage gekommen. Zwei Wochen später bin ich dann wieder hingefahren und es waren deutliche Fortschritte zu erkennen. Die Atmung war flacher und viel ruhiger. Auch seine Unruhe und die Schreckhaftigkeit haben nachgelassen. Und: Maren hat herausgefunden, dass er auf Einstreu allergisch reagiert! 
 
Besuche: 
Ich habe Gráni ca. alle 4-5 Wochen besucht und ihm ging es von mal zu mal besser. Er war wieder mein "alter" in sich ruhender Gráni. 
Das ist ein riesiger Pluspunkt bei Maren: man kann praktisch immer und jederzeit zu seinem Pferd. Ich wohne ca. 670km entfernt und ich war dann meist von donnerstags früh morgens unterwegs nach Otterndorf und bin erst gegen frühen Abend angekommen und sonntags vormittags wieder abgereist. Ich konnte dann wann ich wollte uns so lange ich wollte in den Stall! Es war auch nicht ein einziges  Mal Trubel oder Hektik. Ab und zu traf ich auch einige Einsteller, die alle sehr sehr lieb waren! Ich habe mich fast wie zu Hause gefühlt. 
Maren hat es mir immer recht leicht gemacht (soweit ich von leicht sprechen kann), Gráni noch dort bei ihr zur Therapie stehen zu lassen. Sie hat sich um ihn so gut gekümmert. Es gab auch oft Videos mit einer kurzen Berichterstattung.
 
Aktuell: 
Ich habe Gráni Anfang November abgeholt. Er hustet immer einmal wieder zu Beginn von Bewegungen, v. a. bei feuchtem Wetter oder extremen Wetterwechseln. Allerdings ist es ein produktives Abhusten. 
Ich habe seine Haltungsbedinungen geändert: er steht jetzt auf Gummimatten (in der Box) und nach wie vor Sand auf dem Paddock und inhaliert ausschließlich mit Salz in seiner Box Ich bedampfe sein Heu nun täglich; Heulage kann ich im aktuell leider nicht füttern). Ich kann Maren jederzeit um Rat bitten. 
 
Maren hat Gráni geholfen und mir gezeigt, wie ich in Zukunft vorgehen kann. Ich habe viele Dinge geändert und Gráni geht es gut. Ich weiß, dass er leider chronisch krank ist und es sich jederzeit auch wieder etwas ändern kann, aber ich würde Gráni jederzeit direkt zu Maren zur Reha bringen. 
 
Der nächste Besuch wird allerdings dann wohl eher ein Urlaub;) denn auch hier sind die Pferde sehr gut untergebracht! 
 
Vielen Dank Maren! 
Auch einen dicken Dank an Tomek, der die Pferde mit großer Liebe und einer sehr ruhigen Art pflegt und versorgt! 
Und an die Einsteller (es war fast wie zu Hause!) 
 
Danke
"Hallo an alle, die diesen Erfahrungsbericht lesen. Ich denke viele werden sich hier wiederfinden in der Geschichte meines Haflingers Navajo und ich kann euch allen eines vorab sagen: Die Kur war das beste, was ich in den letzten zwei einhalb Jahren für mein Pony getan habe.
 
Navajo bekam vor zwei einhalb Jahren eine Bronchitis. Diese heilte zwar aus und er war danach monatelang fit, aber im April des Jahres 2014 kam der Husten. Mit Tierarzt, Medikamenten und Kräutern retteten wir uns über den Frühling und Sommer, aber nach einer Zeit der Besserung begann das Husten im Januar 2015 erneut. Ein halbes Jahr ging es auf und ab. Die Mittel, die im Vorjahr noch halfen, brachten keine Linderung, eine Bronchoskopie im Sommer dann die harte Diagnose "Chronische Bronchitis". Und es wurde noch schlimmer. Der Tierarzt der Klinik sagte mir sofort, dass wir mit den "normalen" Medikamenten gegen Husten keine derartige Schleimlösung bewirken würden, dass mein Pony wieder eine quasi schleimfreie Basis haben würde. Er stellte mich vor die Wahl zwischen Lungenspülung und Kur. Ich gebe zu, ich habe einige schlaflose Nächte gehabt und war mehrfach gewillt mein Pony der belastenden Lungenspülung zu unterziehen, weil ich Angst hatte ihn wegzugeben. Natürlich, es ging nur um drei Monate, aber die über 350 km bis zur Nordsee macht man nicht so eben. Trotz meiner Bedenken habe ich im Internet nach Kurplätzen gesucht und bin auf der Seite von Maren gelandet (Genau wie ihr, wenn ihr diesen Bericht lese *g*). Das Angebot mit Salzraum zum Inhalieren und den vielen verschiedenen Kurpaketen hat mein Interesse soweit geweckt, dass ich Maren angerufen habe. Und was soll ich sagen, nach 45 Minuten Telefonat war ich mir sicher: Dort konnte ich mein Pony hinbringen und voller Vertrauen nach Hause fahren, weil ich wusste, dass er bestens umsorgt und versorgt ist.
 
So lud ich Mitte August meinen Haflinger auf und fuhr an die Nordsee. Ein großer Paddock mit Unterstand erwartete ihn, mit Heulage und Liegefläche. Sehr schnell fand Maren auch den richtigen Pferdepartner als  Gesellschaft und das Ponyglück war perfekt. Und mein Glück war nach sechs Tagen, die ich noch bei ihm blieb, perfekt, weil schon nach der ersten Behandlung im Salzraum der Schleim floss. Nachdem ich mich in diesem Kurzurlaub mit eigenen Augen davon überzeugt hatte, dass Maren und ihre Leute sich genauso toll um die Pferde kümmern wie man aus den Erfahrungsberichten liest und wie sie es mir am Telefon erzählt hat, konnte ich wirklich beruhigt heim fahren.
 
Die etwas mehr als drei Monate Kur gingen - im Nachhinein betrachtet - sehr schnell um. Nachdem ich Ende August und Anfang September noch zweimal übers Wochenende zu Besuch war, war ich wirklich erst wieder zum Abholen bei ihm. Ich hätte vorher schwören können, dass ich die Besuche alle zwei Wochen durchziehe, was Maren überhaupt nicht gestört hätte. Aber er war so gut umsorgt und alle zwei Wochen kamen Videos von Maren, sodass ich immer wusste, wie es ihm geht und was er wieder anstellt, dass auch ich mir zwei Monate "Kur" gönnen konnte, Zeit die Diagnose zu verdauen, nach vorne zu schauen, umzuplanen (in unserem Fall auch einen neuen Stall zu suchen, der seinen Bedürfnissen nach staubarmem Leben gerecht wird).
 
Seit etwas über einem Monat ist mein Haflinger nun wieder zuhause und die Kur bei Maren hat die perfekte Basis geschaffen, um die chronische Bronchitis und vor allem die Verschleimung der Atemwege im Zaum halten zu können. Es gibt keine Heilung und ich will nicht verheimlichen, dass es meinem Pony wieder etwas schlechter geht - kein Wunder bei dem Frühlingswetter mit 16° und Pollenflug. Aber durch Marens super Pflege, das Klima, den Salzraum und die Bewegung in der Führanlage habe ich ihn Ende November in einer top Verfassung zurück geholt, ruhige Atmung, kein Pfeifen, kein Husten. Wir konnte wieder antrainieren, bei den inzwischen mindestens 50 Minuten täglich fließt ihm der neue Mist direkt wieder aus der Nase und an schlechten Tagen wird inhaliert. Aber das dies möglich ist, habe ich der Kur bei Maren zu verdanken, denn nur dadurch, dass er bei ihr drei Monate durchatmen und den Schleim loswerden konnte, war er überhaupt wieder soweit, dass an bewegen zu denken war und inhalieren möglich.
 
Deshalb überwindet euch, auch wenn es schwer ist, dass eigene Pferd in fremde Hände zu geben und weit weg zu wohnen. Bei Maren auf dem Islandhof Jodis sind die Pferde bestens versorgt und Maren ist immer für einen kurzen Statusbericht am Telefon zu haben, wenn die Sehnsucht einmal zu groß wird. Ich kann nur sagen, ich würde es immer wieder tun - oder soll ich besser schreiben, ich werde es wieder tun. Mein Pony ist noch nicht einmal neun Jahre alt und chronisch ist nunmal chronisch. Sollte es wieder so schlimm werden wie im Sommer 2015, dann werde ich ihn wieder für einige Monate zu Maren bringen. Aber - und ich weiß Maren wird mir das nicht Übel nehmen - ich hoffe, wir sehen uns nicht zu bald wieder, denn jetzt möchte ich die Zeit mit dem Haflinger erstmal genießen, wieder ausgedehnte Ausritte im Wald machen und mich täglich daran erfreuen, dass er wieder richtig frisch und fröhlich galoppieren kann ohne nach zwei Galoppsprüngen einen nicht enden wollenden Hustenanfall zu bekommen.
 
Danke Maren für die tolle Betreuung, die guten Tipps - Fliegendecke für die Erleichterung im Sommer stand auf dem Weihnachtswunschzettel und liegt nun bereit für den Einsatz - und auch die Bereitschaft im Nachhinein mit Rat und Tat zu helfen - ich werde auf dich zurück kommen.
Und an euch wirklich nur der ganz ehrlich gemeinte Rat: Ruft bei Maren an, telefoniert mit ihr und bringt euer Pferd dort zur Kur. Ihr werdet es nicht bereuen."
 
Ups, ist länger geworden als geplant, aber ich hab einfach aus dem Herzen geschrieben. Ich denke, dass wird den anderen am meisten helfen den Mut zu finden, sich bei dir zu melden. Ich sag hiermit auch nochmal aus tiefstem Herzen DANKE.
 
Guten Rutsch und liebe Grüße
 
Nina

Laeva

 

 

 

Am 09.03.2015 fing unsere Islandstute Laeva (7 Jahre) mit 4 weiteren Pferden auf unserem Winterpaddock an zu husten.

 

Sofort wurde der Tierarzt gerufen, welcher die üblichen Schritte unternahm. – Keine Verbesserung.

 

Es gab weitere Pulver und wir fingen an das Heu zu bewässern. Ich war nun täglich bei den Heugaben und stellte mit Sorge fest wie schlecht unser Heu war….Staub und Schimmel…

Eine weitere Tierärztin versuchte es noch mit anderen Schleimlösern. Laeva hatte bereits zähen grün/gelben Auswurf.

 

Wir stellten Laeva in einen separaten Unterstand und fütterten selbst gekauftes feuchtes Heu, aber Laeva erholte sich nicht.

 

Bald dann fanden wir Maren Johannßen im Internet. Nach unserem ersten Gespräch war und klar, Laeva muss raus aus dem jetzigem Stall.  Wir fuhren nach Otterndorf um uns den Stall und die Umgebung anzuschauen. Sahen den Salzraum, das saubere Rauhfutter, die Paddocks u. die Weiden.

Mit gutem Gewissen u. Gefühl brachten wir Laeva dann eine Woche später zu Maren. Unsere Stute war in keinem guten Zustand. Viel zu dünn u. immer noch hustend.

 

Bei Maren ging es aufwärts. Die Salzkammer anfangs 3x wöchentlich, anschließend Führmaschine und dann Weidegang bewirkten Wunder an Laeva. Auch Marens Kräuter- und Futterzusammensetzung nach der Bioresonanz taten gutes.

 

Es ging aufwärts. 1-2 wöchentlich konnten wir aufgrund der Entfernung von unserem zu Hause Laeva besuchen. Geritten wurde sie von meiner Tochter meistens am Meer. Laeva erholte sich prächtig. 6 Monate blieben wir bei Maren und nahmen ein erholtes Pferd nach Hause in einen neuen Stall.

 

Als Rauhfutter bekommt Laeva Heulage. Wir achten weiterhin auf Staub da sie eine Allergie entwickelt hat. Unsere Stute wird täglich draußen bewegt. Sie ist fit und absolut lauffreudig.

 

Nächstes Jahr möchte meine Tochter wieder Turniere starten, u. wenn alles so bleibt steht dem auch nichts im Wege.

 

Wir sind froh, dass es einen Platz bei Maren für Laeva gab, sie ist eine Fachfrau für Lungenprobleme bei Pferden. Sie achtet sehr auf ihre Patienten und steht mit Rat und Tat zur Seite, offen und ehrlich.

 

Ein herzliches Dankeschön an Maren

 

Dezember 2015
Doris + Mathilde Reichardt

 

Erfahrungsbericht Night - Time (Nighty)
Nighty ist ein viel zu großes Deutsches Reitpony und ich habe ihn mit 3 ½ Jahren direkt vom Züchter gekauft. Eigentlich war er fast immer gesund, aber als ich ihn in einen neuen Stall gestellt habe und er nun nachts drinnen stand, statt in einer Offenstallhaltung wie zuvor, entwickelte er erstmals die Symptome einer COB. Damals war er 12 und ich stellte ihn für 8 Wochen im Sommer nach Neu Werk auf eine Wiese. Als er wieder kam waren die Probleme vergessen und da ich nun wieder eine Offenstallhaltung hatte und er auf Späne stand und Heulage bekam, hatten wir viele Jahre keine Probleme. Unsere wirklichen Probleme begannen dann im letzten Winter, als er den Offenstall wechselte und als  Einstreu Stroh bekam. Obwohl er mit Heulage versorgt wurde, bekam er große Probleme, da die Nachbarn Heu erhielten. Und somit hatte er am 3.1.2015 eine aktive COB mit einem Bronchenspasmus . Mega kurzatmig und schlecht drauf folgten Monate einer medizinischen Odyssee. Venti Plus, Hustensaft, Bronchioskopie und  Kortison sind alles Begriffe die wohl jeder gut kennt der diese Seite liest
L  Wie viel darf und wie viel muss man bewegen? Alles Fragen und Sorgen, die sich wohl jeder Pferdebesitzer in dieser Situation macht. Die Medikamente haben zwischendurch auch geholfen, aber so wie ich versucht habe sie ab zu setzen, begann das Spiel von vorn.  Sein Zustand wurde nicht besser. Also durchforstete ich das Internet und kam auf Marens Seite. Nach einem ausführlichen Telefonat entschloss ich mich, ihn nach Otterndorf zu stellen. Eine schwere Entscheidung, denn ich habe dieses Pferd seit mehr als 12 Jahren immer selber versorgt und niemandem sonst die Verantwortung dafür übertragen. Nighty gewöhnte sich sehr schnell ein und schon nach einer Woche hatte er super Anschluss und fühlte sich wohl. Leider war er aber zu freiheitsliebend, als dass er sich ruhig in die Salzkammer stellen ließ. Das war eine große Enttäuschung für mich und ich gab die Hoffnung auf Besserung schon auf, aber durch ein intensives Bewegungsprogramm, zunächst langsam, dann mit Steigerung, genügte dann die Kombination von Seeluft und Bewegung, um alle Medikamente abzusetzen. Nighty war 3 Monate an der See und ist seit Ende August wieder zu Haus. Nun im Offenstall auf Sand und mit Heulage. Medikamente habe ich seit dem nicht gebraucht und er ist wieder bedingt reitbar, allerdings nur für ca. 30 Minuten Schritt und Trab, aber das ist mehr als ich im April dieses Jahres zu hoffen gewagt habe, denn damals habe ich nicht gedacht, dass mein Pferd noch einen weiteren Winter erlebt.

Abschließend möchte ich allen Besitzern empfehlen eine COB, sei es auch nur eine leichte, sehr ernst zu nehmen. Und egal welche therapeutischen Maßnahmen ihr versucht, eine reizarme Haltung mit Heulage oder bedampften Heu und Späne oder Sand sind fast genauso wichtig wie die Therapie selbst. Für Nighty war Otterndorf bestimmt die Rettung und wenn alles so bleibt wird er bestimmt im Sommer wieder Urlaub machen an der Küste, hoffentlich als reine Prophylaxe.

Erfahrungsbericht Pinsel (Antares)
Mein 11 Jahre alter Lewitzer Mix ist seit Geburt an bei uns und hustet seit ca 5 Jahren immer mal wieder etwas leicht. Zunächst gab es vom Tierarzt Schleimlöser verschrieben, doch nach immer wieder auftretendem Husten wollte ich der Sache mal genauer auf den Grund gehen. Der Allergietest war auf einiges positiv und er reagierte sehr stark auf Staub. Wir begannen eine Desensibilisierung, doch leider trat keine Besserung ein. Bei der Endoskopie wurde dann COB diagnostiziert und er war ziemlich verschleimt. Wir begannen von nun an nur noch nasses Heu zu füttern. Sogar die Powerraufe (Zeitgesteuerte Raufe mit Bewässerung im Fressbereich) habe ich für ihn angeschafft, damit er immer sein eingeteiltes frisch bewässertes Heu zur Verfügung hat. So kamen wir ohne großartigen Husten gut über zwei Sommer. Er hustete ab und an. Die Blütezeit war natürlich immer etwas schlimmer für ihn, aber die Tierärzte waren mit seinem Zustand immer zufrieden. Es hielt sich alles super in Grenzen. Wir achteten ganz genau auf Haltung, Fütterung und Bewegung. Doch im Frühjahr diesen Jahres wurde es schlimmer und schlimmer. Es war ein sehr trockenes Jahr und anscheinend hatten alle Allergiker dieses Frühjahr mehr zu Kämpfen als sonst. Er hustete viel und der Brandenburger Staubboden machte das nicht besser. Da er leider vor 3 Jahren einen leichten Reheschub hatte, konnte ich ihn auch nicht einfach auf die Weide Stellen. Anfang Juni dann der Schock. Er hatte einen schweren Asthmaanfall und konnte kaum noch atmen. Es kam wie über Nacht. Zwar hatte er eine Woche davor etwas mehr als sonst gehustet, doch nie solch eine extreme Atemnot gehabt. Glücklicherweise ist die Pferdeklinik genau gegenüber und er konnte sofort behandelt werden. Er hatte kaum noch Sauerstoff im Blut und war völlig erschöpft. Richtige Todesangst konnte man aus seinen Augen sehen. Er bekam sofort eine Spritze und dann folgte wieder mal eine Endodkopie. Wir fanden eine absolute Seenlandschaft vor! Völlig verschleimt. Der Tierarzt sagte, dass er ja fast schon an seinem eigenen Schleim erstickt wäre. Er war absolut verwundert, weil er wusste, dass wir alles so gut wie es geht befolgten, was ein allergisches Pferd braucht. Es ging nichts an einer Lungenspülung vorbei und somit bekam er diese 5 Tage hintereinander und blieb noch 5 Tage zur Vorsicht. Ein Glück hatte er alles einigermaßen gut überstanden. Er nahm extrem viel ab und man merkte, dass das alles eine Tortur für seinen Körper war. Ein zusätzlicher Selen und Zinkmangel, der aber schon Wochen davor mit Ergänzungsfutter behandelt wurde, hat natürlich auch dazu beigetragen, dass er so extrem abbaute. Während seinen Lungenspülungen kam mir die Idee, ihn auf Kur an die Nordsee zu stellen. Der Tierarzt befürwortete das natürlich und riet mir, ihn für ca. zwei bis drei Monate dort hinzustellen. Ich suchte im Internet und fand einige Höfe. Die Pferdereha Nordsee von Maren sprach mich gleich am meisten an und ich telefonierte mit ihr. Ich war so begeistert und schilderte meine Situation. Aufgrund seines Zustandes konnte ich ihn optimalerweise gleich nach dem Klinikaufenthalt zu ihr bringen. Es viel mir schwer, ihn so weit wegzustellen. Vorallem jetzt, wo er so gepäppelt werden müsste...Doch Maren versprach mir, ihm zu helfen und ihn auch wieder fit zu kriegen. Wir machten eine Bioresonanz und dann wurde er erstmal "bekräutert". Die Kräuter taten ihm sehr gut und halfen ihm bei der Genesung. Er gewöhnte sich gut ein und bekam auch schnell einen Ponykumpel. Leider waren sich beide Schecken einig, dass der Salzraum absolut gruselig war und promt nicht betreten wird. Ich versuchte ihn bei meinen Besuchen in den Raum zu kriegen. Er ging dann mit mir nach langer Überredungskunst rein, doch war sehr unruhig. So kam er drei mal mit mir in den Raum, aber ansonsten nicht. Ohne mich gab es keine Chance. Somit ließen wir das Inhalieren im Salzraum und er musste sich mit der Führanlage und dem Meeresklima zufrieden geben. Ich machte mir zunächst Gedanken, ob das Reichen würde. Dies blieb unbegründet. Sein Zustand besserte sich auch ohne Inhalation. Das Klima tat ihm super gut und die tolle Pflege und Fütterung von Maren und ihren Helfern ließen ihn nicht nur innerlich wieder schick und gesund werden, sondern auch äußerlich. Nach fast 5 Monaten Kur, hatte er sich wunderbar erholt und super zugenommen! Die Atmung hat sich so wunderbar verbessert! Ich hatte das Gefühl, dass er nun nach Lungenspülung und Nordseekur richtig frei ist und das hoffentlich so bleibt. Maren hat mich in jeder Hinsicht immer super beraten und war immer da, wenn man Fragen oder Probleme hatte. Vielen Dank dafür! Am 31.10.15 holte ich ihn endlich wieder nachhause nach Berlin. Ich konnte es kaum erwarten, wieder mehr zeit mit meinem Pony zu verbringen und ein nun nicht mehr schweratmendes Pony auf den Hänger zu laden. Schwerenherzenz mussten wir uns zunächst gegen unseren vorherigen geliebten Stall entscheiden, denn nasses Heu reicht bei seinem Krankheitsbild wohl nicht. Wir stehen nun in einem Allergikerstall, wo das Heu bedampft wird und der Paddock sehr Staubarm ist und inhalieren mit dem Flexineb. Ich Danke Maren und ihrem Team vom ganzen Herzen und bin unendlich glücklich, dass es meinem Pinsi nun wieder so gut geht. Es ist schön zu wissen, dass ich mich bei Komplikationen immer bei Maren melden kann. Ich hoffe Pinsel bleibt im nächsten Frühjahr/ Sommer stabil und andernfalls wüsste ich, dass Pinsel bei Maren immer und jeder Zeit gut aufgehoben ist. Vielen vielen Dank!!!

Unsere gemeinsame Geschichte begann bereits 2004. Damals war meine jetzt 13jährige WB Stute noch keine 2 Jahre alt, komplett roh und sehr unsicher. Über die Jahre hinweg sind wir gemeinsam aus unseren Kinderschuhen herausgewachsen und haben uns zu einem guten Team entwickelt. Über die vielen Jahre kennt man sein Pferd und weiß, wenn etwas mit ihm nicht stimmt. Ninette hatte immer während des Fellwechsels leichten Husten, welcher aber mit Venti/Equi und Kräutern gut behandelt werden konnte. So erkannte ich leider über die Jahre nicht, dass es anscheinend doch etwas Chronisches war. Ich muss erwähnen, dass Ninette schon immer im Offenstall stand, dh 24h Frischluft, Heu und Weide. Allerdings ist es in unserer Region (Brandenburg) recht trocken und staubig. Ninettes Krankheitsgeschichte begann somit anscheinend schon vor Jahren und ist mit der Zeit schleichend immer schlimmer geworden. Den großen Ausbruch gab es im April dieses Jahres. Das Pferd bekam plötzlich sehr schlecht Luft, hustete stark, schnodderte aus der Nase und hat ungemein abgebaut. Mein immer leichtfuttriges Pferd war innerhalb von 2 Wochen stark eingefallen und wirkte komplett apathisch. Dieses Mal halfen weder Spritzen, noch Pulver. Die Bronchoskopie zeigte eine absolut verschleimte Lunge und machte deutlich: COB. Diese Krankheit wurde vermutlich u.a. durch das schlechte Heu ausgelöst. Meine Tierärztin empfahl dann eine Lungenspülung, klärte mich aber auch über die Risiken auf. Ninette wurde sofort auf einen gesonderten Paddock mit nassem Heu gestellt, um die Symptome zumindest übergangsweise zu lindern. Da ich gegen eine Lungenspülung war, musste eine andere Lösung her. Eine Freundin empfahl mir die Kur an der Nordsee. Zunächst fand ich die Idee wahnsinnig, ein krankes Pferd 5 Stunden in einen Hänger zu stellen und dann monatelang an der See alleine zu lassen. Aber nach wenigen Tagen entschied ich mich dafür und fuhr hoch, um mir diverse Ställe anzusehen. Maren hat mir sofort alles erklärt und empfahl mir, Ninette zu ihr zu bringen. Anfang Juni war es so weit, mein Pferd zog an die Nordsee zu Maren. Direkt nach dem Abladen lief der Schnodder aus der Nase, so wie nie zuvor. Ich zeigte Ninette die Salzkammer und die Führanlage und danach kam sie mit 3 weiteren Pferden auf die saftige Wiese. Maren führte auch eine Bioresonanzanalyse durch, welche mir zeigte, dass Ninette gegen ihr Futter allergisch war. Also bekam sie neues Futter und noch einen Schleimlöser. Die Trennung von meinem Pferd war für mich zunächst kaum zu ertragen aber als ich sie 2 Wochen später das erste Mal besuchte, habe ich mein Pferd kaum wiedererkannt. Sie wirkte aufgeweckt und hat wieder zugelegt. Die regelmäßigen Besuche zeigten mir jedes Mal, wie gut ihr die Luft „da oben“ tat und bewiesen mir, dass es meinem Pferd dort besser als zuvor erging. Nach einem Monat wurden auch die schleimlösenden Medikamente abgesetzt, da diese nicht mehr nötig waren. Mein Pferd wurde immer kräftiger und war nach 3 Monaten komplett schleim – und hustenfrei. Nach 5 Monaten ging es Anfang November endlich wieder nach Hause. Ninette wohnt seit einigen Tagen in einem neuen Offenstall in einer kleinen Herde, mit viel Wiese und qualitativ hochwertigem Heu.

Ich möchte auch auf diesem Wege Maren nochmal vom Herzen danken, dass sie sich so liebevoll um mein krankes Pferd gekümmert hat und immer mit Rat und Tat zur Seite stand. Ich wusste mein Pferd zu jeder Minute in den richtigen Händen und würde sie immer wieder zu Maren bringen!

 

Erfahrungsbericht Fjödur und Andri

Nach einem Infekt zwei Jahre zuvor, hatte Fjödur trotz zahlreicher schulmedizinischer und alternativer Behandlungen immer weiter Probleme mit ihrer Luft. Keine der Behandlungen schlug richtig an, es gab kurzfristige Besserungen, aber nie konnte ich sagen, dem Pony geht es gut. Kaum wurde es im Frühjahr wärmer, stand Fjödur dann stark pumpend im Auslauf, sie war absolut elend dran. Ich spielte sogar schon mit dem Gedanken, sie doch einschläfern lassen zu müssen. Einige Wochen vorher hatte ich schon einmal im Internet die Seite von Maren gefunden. Für Freitag hatten wir einen Termin mit dem Tierarzt, Donnerstag habe ich Maren angemailt, Freitag kurz mit ihr telefoniert und wir hatten Glück: Wir konnten kurzfristig kommen! Jetzt ging alles rasend schnell, die Tierärztin stellte ein Gesundheitszeugnis aus und gab das Okay für den Transport.

Um alles so stressfrei wie möglich zu halten, hatte ich auch kurzfristig entschieden, dass mein Rentner Andri, der auch eine stark angegriffene Lunge hatte, kurzerhand mit an die Nordsee zu nehmen, das konnte ihm auch nicht schaden und er und Fjödur blieben zusammen. Andri war in seinem Zustand recht stabil, aber das Frühjahr war oft doch kritisch und so war mir die Entscheidung nicht schwer gefallen, ihn mitfahren zu lassen.

Samstag in aller Frühe verluden wir die Ponys um die 470 km nach Otterndorf zu fahren. Endlich dort angekommen, kamen beide Ponys erst einmal kurz auf den Reitplatz, durften sich die Füße vertreten und konnten dann in ihren sauberen Paddock umziehen, in dem natürlich schon Wasser und Futter (Heulage) bereit standen. Nach einem kurzen Rundgang und dem Erledigen der Formalitäten mussten wir leider direkt am selben Tag zurück nach Hause. War das seltsam – die Ponys, die bei mir zu Hause hinterm Haus standen, jetzt in fremde Obhut zu geben und das noch in solch einer Entfernung! Allerdings hatte ich schon den Eindruck gewonnen, dass Maren weiß was sie tut und im Sinne der Pferde handelt und dies sollte sich in den nächsten Wochen und Monaten noch bestätigen.

Nach einer ersten Bioresonanzanalyse kam dann heraus, dass Fjödur auf fast alles in ihrem Umfeld reagierte … Das sah nicht gut aus.

Erst nach drei Wochen konnte ich das erste Mal wieder nach Otterndorf fahren, die Atmung war schon ein wenig besser, aber beim Reiten stellte sich heraus, dass da wohl noch einiges an Schleim die Atmung behinderte. Nach Rücksprache mit Maren und dem Tierarzt bekam Fjödur dann noch zusätzlich einen Schleimlöser und die Einheiten in der Führanlage wurden erhöht. Wieder einige Wochen später wurde er endlich sichtbar: der Schleim löste sich endlich, das Pony lief besser und es war endlich wieder ein Silberstreif am Horizont sichtbar!

Da Andri und Fjödur doch einen sehr unterschiedlichen Futterbedarf hatten, wurden beide getrennt und wir überlegten schon, ob ich Andri nicht schon wieder nach Hause holen sollte. Ihm ging es gut, meine Tochter machte mit ihm mit Begeisterung Bodenarbeit (er war nicht mehr reitbar) und er hätte zu Hause mit den Pferden der Nachbarin zusammen stehen können. Dann wurde es sehr heiß bei uns und wir verschoben diese Idee – bis eines Tages ein Anruf von Maren kam: Andri ginge es sehr schlecht (auch in Otterndorf war es sehr heiß gewesen), ich sollte mir überlegen, ob es nicht doch an der Zeit wäre, ihn einschläfern zu lassen. Der Tierarzt käme eh zwei Tage später auf den Hof, ich sollte es mir überlegen Dass dieser Zeitpunkt in nicht allzu ferner Zukunft kommen würde, war mir klar gewesen, aber so war es doch ein Schock – hatte ich doch 10 Tage zuvor einen quietschfidelen Rentner gesehen, dem es gut ging. Nach kurzer Überlegung war klar, ich muss nach Otterndorf, um mich selbst davon zu überzeugen, wie es dem Pony geht und um dann natürlich beim Einschläfern dabei zu sein. Aber auch hier zeigte sich wieder, dass sich professionell um die Pferde gekümmert wird und auch, dass die Einschätzung richtig war – es war Zeit für Andri zu gehen ….

Fjödur ging es dafür immer besser, allerdings war sie noch nicht wirklich stabil. Ihren Stoffwechsel unterstützten wir nun noch zusätzlich und ich war guter Dinge, sie bald nach Hause holen zu können. Dann kam die Getreideernte und das Pony bekam einen allergischen Schub mit Atemnot und starker Bauchatmung, hier halt nur noch der Tierarzt, der Cortison und Ventipulmin verschrieb. Ich war geschockt und sah eine baldige Heimkehr in weite Ferne gerückt. Aber diesmal war es anders: die Medikamente wirkten, Fjödur ging es zunehmend besser und bei der Kontrolluntersuchung kam die Empfehlung sie noch 4 Wochen in Otterndorf zu lassen und dann heim zu holen.

Jetzt ist sie wieder zu Hause und es geht ihr trotz des zurzeit sehr warmen Wetters (15-20°C im November!) erstaunlich gut. Sie läuft wieder fleißig, hustet nicht, bekommt keine Medikamente. Die erneute Bioresonanzanalyse ergab ein anderes Bild, als im Frühjahr, so dass ich hoffe, sie auch hier in einem guten Zustand halten zu können. Um die allergischen Reaktionen in den Griff zu bekommen, wird sie hier auch eine Bioresonanzbehandlung erhalten.

Mit den heutigen Erfahrungen würde ich sagen: so lange würde ich nicht wieder warten, bis ich mich für eine Therapie an der Nordsee entscheide. Schon am ersten Tag war klar, dass dort pferdegerecht gehandelt wird, sei es in puncto Umgang oder auch in den Vorschlägen, welche Behandlungen das Pferd bekommen soll. Dazu gab es regelmäßig Videoberichte über den Zustand der Pferde – das hat mich doch sehr beruhigt und ich weiß, dass ich mich auf Maren verlassen kann.

 

Ruhe in Frieden - kleiner Andri

Dort wo Du jetzt bist kannst Du endlich wieder richtig durchatmen und wenn alles gut läuft auch wieder decken .... ;-)

Erfahrungsbericht: Pferdereha Nordsee
21 Jährige Paint Horse Stute 
 
 
Mit 13 Jahren kauften wir unser erstes Westernpferd Buffy. Sie stand zu diesem Zeitpunkt noch als Einstellerpferd bei uns und gefiel von anfang an. Da wir bisher nur Freitzeitreiten in Dressur und springen kannten, waren wir anfangs mit der neuen Reitweise, dem Westernreiten etwas überfordert. Nach kurzer zeit beschlossen wir Buffy zu einem Western Trainer zu bringen und selbst Reitunterricht auf Lehrpferden zu nehmen. Dies klappte alles gut und nach kurzer Zeit beherrschten wir die neue Reitweise sicher genug um endlich unser Pferd vernümpftig reiten zu können.
Wenige Tage bevor wir unser Pferd nach hause holen wolten, sahen wir schimmliges stroh in ihrer Box und sie war bereits erkältet :(
Wir waren schokiert und wollten eigentlich sofort einen Tierartz hinzuziehen. Da Buffy am Tag darauf nach hause kam beschlossen wir sie zuhause zu untersuchen. Dies stellte sich als das Ende ihrer Gesundheit da :(
Wir wussten bereits das sie beim Verkauf schon kronisch krank war, aber dies hielt sich in grenzen....
Als sie dann schließlich zuhause war und eine Lungenentzündung hatte dauerte es nicht mehr lange und es war nicht nur kronisch sondern, eine riesen Belastung!
Daufhin beschlossen wir ihr mit alternativen Methoden zu helfen. Davor hatte sie bereits Stationär eine Lungenspülung um den Schleim loszuwerden....
 
Buffy bekamm eine Bioressonatz Analyse und wir stellten die komplette Haltung und Fütterung um. Sie stand in einem seperaten Holzhaus mit Paddock das wir nur für sie erbauten. Es gab kein Stroh mehr, nur Späne und eingeweichtes und besprühtes Heu. Insektenallergie hatte sie auch noch und wurde mit sehr viel Aufwand und Liebe versorgt. Dies ging einige Jahre so weiter mit begrenztem Erfolg.
 
 
Nach einiger Zeit und bei einem Tierartzbesuch der sie garnicht betraf, stelllte sich herraus das sie dem Tode recht nah war. Unser Tierartzt wollte sie am liebsten von ihrem Leid erlösen. Wir überlegten was könnte man denn noch für Buffy tun um ihr zu helfen?
Er schlug vor an die Nordsee zu fahren und das sie durch die Luft "geheilt" würde.
Damit sie bis dahin etwas besser über den Tag käme bekam sie einen Inhalator und nach Maren`s Meinung eine viel zu hohe Dosis Kortison!
 
Ihr ging es einen Tag besser und dann half das Kortison auch nicht mehr...
Wir suchten noch einem Therapieplatz der Buffy´s letzte Chance darstelle und dabei stießen wir auf Maren :) 
 
Einige Tage später fuhren wir nun zu Maren an die Nordsee und hofften das wir sie noch retten konnten. Unsere Buffy ist auch nicht mehr die jüngste mit 21 Jahren.
Buffy blieb für 4 Monate und bekam erst mal die intensivsten Kurpakete um linderung zu schaffen.Dies stuften wir Monatlich ab um sie auch wieder auf die schlechteren Bedingungen zuhause vorzubereiten.
ihr ging es nach einem Monat schon besser, aber man kann natürlich bei einem so dramatischen Fall keine zu schnelle heilung erwarten.
Sie bekam einige Hömopathische Präperate und wurde regelmäßig abgehört und durch die Bioressonanzanalyse neu eingestellt.
Zusätzlich wurde eine Lungenendyskopie durchgeführt und ergab das sie keine extremen Schäden hatte. Die Lunge war errötet und wurde auch Hömopathisch behandelt.
Marens Analyse ergab Futterunverträglichkeit, Insektenallergie und Stroh durfte auch keines mehr verwendet werden.
 
 
Dank Marens liebevoller Behandlung kann Buffy wieder durchathmen und auch wieder aktiver Geritten werden.
 
Ich fand es sehr aufmerksam, regelmäßig Videos von Buffy sehen zu können und trotzdem wir auch sehr weit von der Nordsee entfernt sind, dass gefühl zu haben das Buffy bei uns ist und wir an der Behandlung teilhaben können :-)
 
Etwas schwirig war die Komunikation, da wir natürlich vor Ort besser hätten entscheiden können wie die Therapie verlaufen sollte. Wenn wir die möglichkeit gehabt hätten sie regelmäßig zu besuchen hätten wir vielleicht etwas geziehlter auf die Medikamente und das passende Kurpaket eingehen können. 
 
Kurz vor Therapieschluss fanden wir dank Maren super liebe neue Besitzer für Buffy und konnten ihr mehr Unterstützung ermöglichen.
Das Probereiten war der beste Ritt mit Buffy und zeigt den Erfolg der Therapie!
 
 
Danke Maren, für deine Hilfe und die Unterschützung :-)

Ich möchte auf diesem Weg, meine Tinkerstute und ihr "Krankheitbild" kurz vorstellen, um auch anderen Pferdebesitzern mit ähnlichen Problemen Mut zu machen. Meine Tinkerstute "Schneewittchen" und ich leben bei Hannover und wir haben uns vor 11 Jahren bei einer Abzeichenprüfung kennengelernt. Sie stand in einem Reitstall und wurde als Therapiepferd eingesetzt. Als sie anfing alle Kinder runterzubuckeln, wir aber gute Freunde wurden, wurde sie kurzerhand von mir gekauft. Erst ging alles gut und sie hatte keine Probleme. Sie stand tagüber auf der Wiese und nachts in einer Box. Irgendwann fing sie im Winter an zu husten. Vom Tierarzt bekam sie Ventiplus und ich habe das Heu immer eingeweicht. Die Jahre darauf, funktionierte das Heueinweichen gut und wir benötigten den Tierarzt immer seltener. Vor ca. zwei Jahren habe ich meine Tinkerstute und ihren Ponyfreund nach Hause geholt. Sie standen im Winter nachts im Stall ansonsten nur auf der Wiese. Damit ich nicht die guten Nährstoffe aus dem Heu spüle, habe ich mir eine Heubedampfungsanlage selber gebaut. Über den Winter hat das gut funktioniert, aber im Frühjahr fing sie schlimm an zu husten und schwer zu atmen. Im ersten Jahr habe ich mit einer Tierheilpraktikerin aus der Umgebung zusammen gearbeitet. Dies brachte auch Erfolg. Im zweiten Jahr allerdings tappten wir immer im Dunkeln. Im Frühjahr fing Schneewittchen wieder an zu husten. Das Husten und ihre Atmung wurden immer schlimmer. Vom Tierarzt bekam sie immer wieder Ventiplus. Er empfahl mir auch Kortison zu spritzen. Dies wollte ich aber nicht, da damit die Ursache nicht bekämpft, sondern die Symptome nur unterdrückt werden. Also probierte ich es selbst mit unterschiedlichen Kräutern, Globuli und Schüsslersalzen aus. Ihr Zustand war immer wieder wechselhaft. Dann kam der Tag, wo ich bei einer Strecke von ca. 800 Metern zwei Pausen machen musste, da sie so schwer geatmet hat. Ich fühlte mich sehr schlecht und recherchierte gleich nach neuen Möglichkeiten. Ich bin auf die Internetseite von Maren gestoßen. Daraufhin habe ich gleich bei ihr angerufen und sie um Rat gebeten. Drei Tage später brachte ich Schneewittchen zu Marens Pferdereha. Sie nahm uns freudig auf und zeigte mir den Hof. Schneewittchen fühlte sich sofort wohl und fand auch schnell "Freunde". Ich ließ von Maren eine Bioresonanzanalyse und eine Futterprobe durchführen. Schnell bekam ich das Ergebnis. Schneewittchen reagiert auf viele Sachen allergisch die sie von mir bekommen hat. Selbst gegen Karotten, wer hätte das gedacht. Schon die Futterumstellung allein zeigte schnell Besserung. Schneewittchen ging einmal die Woche in die Salzkammer und zweimal die Woche in die Führanlage. Regelmäßig telefonierte ich mit Maren oder sie schickte mir ein Video. Als ich zu Besuch kam, war meine Tinkerstute wie ausgewechselt und vollkommen lebendig. Insgesamt war sie ca. 3 Monate bei Maren und es ging ihr super. Seit Anfang August ist sie wieder zu Hause bei ihrem Ponyfreund. Auch haben wir ca. einen Monat später, dank Marens Vermittlung, ihre Freundin "Buffy" aus der Reha gekauft. Nun stehen alle Drei zufrieden und derzeit ohne Beschwerden auf der Wiese. Ich habe immer noch einen freundschaftlichen Kontakt zu Maren und kann sie jederzeit um Rat fragen. Vielen Dank Maren, für deine tolle Unterstützung :-) 

Erfahrungsbericht  Pferdereha Nordsee Park`s Dancer

Ich möchte hier meinen mittlerweile 16jährigen Wallach Park`s Dancer alias „Flausch“ vorstellen. Ich habe ihn 3 jährig roh von dem Züchter gekauft. Durch seine Veranlagung war schnell klar, dass er ein Dressurpony wird. Er war bis M Dressur platziert und L Dressur mehrfach siegreich. Seine Haltung war tagsüber Weide,nachts Box und er hat ganz normal nur Pellets und Heu bekommen. Vor ca 3,5 Jahren habe ich das 1.Mal zu einer Tierheilpraktikerin Kontakt aufgenommen, da er „hölzern in der Hinterhand lief, immer mal wieder hustete und sein Fell ganz stumpf und schuppig war. Sie diagnostizierte recht schnell vom Erscheinungsbild her (Aufgesetzte Fettpolster am Hals,helle Schleimhäute und 2 Lymphödemen) die Stoffwechselkrankheit EMS. Ein dementsprechendes Blutbild sicherte die Diagnose ab. Sofortige Futterumstellung, Tropfen der THP und zeitweise Zugabe von Zink verbesserten das Gesamtbild. Der Stoffwechsel wurde besser und er war lustig und leistungsbereit. Nur der Husten wurde immer mehr. Dies steigerte sich so, dass im Herbst 2014 die THP dazu riet, doch über einen Tierarzt „härtere Geschütze“ aufzufahren. Der hinzugezogene Tierarzt verabreichte erst herkömmliche Schleimlöser, dann Ventiplus und zum Schluss Kortison. Eine Besserung der Symptome war immer nur für den Zeitraum der Medikamente gegeben. Außerdem ist eine Kortisongabe ja immer gefährlich bei EMS Patienten (akute Rehegefahr). Da ich auf keinen Fall eine zweite Medikamentenrunde mit Kortison für mein Pony wollte habe ich in alle Richtungen recherchiert und bin auf die Pferdereha Nordsee aufmerksam geworden. Ein sehr langes Erstgespräch mit Maren Johannssen nahm mir den ersten Druck. Endlich mal jemand der der Ursache dieses hartnäckigen Hustens auf den Grund gehen wollte. Sie schlug mir eine BIORESONANZ vor. Ich stimmte sofort zu und das Ergebnis war für mich katastrophal. Er war absolut allergisch gegen sein Futter, Hafer, Weizen, Stroh und Heu !! Außerdem ergab die Bioresonanz eine Blutdruckregulationsstörung und allergisches Asthma. EMS wurde ebenfalls abgesichert. Durch Marens Therapievorschlag ihm diverse Kräuter zu verabreichen wurde die akute Atemnot besser und ich konnte ihn wieder leicht bewegen. Zur vollständigen Regenerierung brachte ich ihn am 2.5. 2015 nach Otterndorf!! Schon beim Abladen lief ihm der Rotz nur so aus der Nase. Er fühlte sich sofort wie zu Hause und auch die beiden Leidensgenossen mit denen er sich das Paddock und auch die Wiese teilte nahmen ihn super auf. Trotzdem fiel es mir, wie wohl jedem Besitzer, schwer mein krankes Tier einfach in fremde Hände zu geben. Ich wusste aber auch, dass es seine einzige Chance ist. Ich habe es nie bereut. Nach einer Eingewöhnungsphase, Absetzen aller Medikamente und Umstellung von Heu auf trockene Heulage ist Maren mit ihm bei „Null“ angefangen. Er ging im ersten Monat täglich in die Salzkammer zum Inhalieren und anschließend in die Führanlage. Da er vor Ort keinerlei Allergenen ausgesetzt war, konnte ich schon nach 3 Wochen bei meinem Besuch eine deutliche Besserung feststellen Maren hat sich sehr viel Mühe mit der Zusammenstellung seines Futterplans gegeben. Nach 6 Wochen war keine Bauchatmung mehr zu sehen, nur noch ab und zu Husten beim Aufstehen und in der Bewegung und mein Pony konnte ganz unbeschwert seine „Ferien“ genießen. Dann Ende Junii eine Schocknachricht: Flausch EMS hat sich nicht mit reichhaltigen Weidegras vertragen und er hatte einen leichten Reheschub. Dies wurde aber sofort entdeckt und innerhalb von 2 Stunden war der Tierarzt und der Schmied durch !! Gottseidank, nur leider musste er dann noch sein Dasein auf dem Paddock fristen. Am 14.8. habe ich ihn dann –endlich,endlich- wieder nach Hause geholt, den Stall gewechselt, versuche nach wie vor alle Allergene auszuschalten und trainiere ihn wieder an. Den Reheschub (wenn es einer war…) hat er laut Tierarzt unbeschadet überstanden und er bewegt sich wieder gut und gerne !! Dank Maren mit der ich auch immer noch regelmäßig telefoniere und mir den einen oder anderen Rat hole, bin  mir ich jetzt sicher was ich tun muss damit es meinem Pony gut geht !!!  Ich werde Flausch nach wie vor alle 4 Wochen von seiner THP angucken lassen, damit ich immer schnell reagieren kann wenn etwas im Argen ist..

Pferdereha hinter dem Deich - neue Lebensfreude für meine Snor

 

Seit 1998 ist meine Isi-Rappstute Snor Teil meines Lebens. Jahrelang waren wir täglich zusammen. Viele schöne Erlebnisse haben wir geteilt. Mit einer bekannten Standarderkrankung  der Isländer, dem Sommerekzem hatten wir nie ein Problem.  Das ist auch heute noch so.

Vor einigen Jahren verschlechterte sich im Sommer plötzlich ihre Atmung. Wir leben im Münsterland, wenn es dort heiß wird, dann ist es häufig auch sehr schwül bei wenig Wind. Es wurde schlimmer und die Atemnot trat häufiger auf. Von der Züchterin erfuhr ich, dass auch Ihre Mutter unter diesen Symptomen litt. Die darauf folgenden 3 Jahre Behandlung mit zunehmend  häufiger erforderlichen Cortison-Gaben brachten nur akute Linderung der Beschwerden, Besserung war nicht in Sicht. Meine Snor litt sichtlich und im Sommer 2011 konnte ich es nicht mehr mit ansehen. Irgendetwas musste geschehen. Aus Studien mit an Asthma erkrankten Menschen wusste ich einiges über die heilsame  Wirkung eines Klimawechsels. Warum sollte dies nicht auch meinem Pferd helfen? Nach längerer Suche fand ich einen geeigneten Hof. Dort konnte Snor in einer Gruppe mit anderen Islandpferden auf der Weide und im Gemeinschaftspaddock untergebracht werden, eine zwingende Voraussetzung, um meine Idee in die Tat umzusetzen. Denn sie kennt bis heute weder Einzel- noch Stallhaltung und sie sollte bestmögliche Bedingungen vorfinden, wenn sie zur "Kur" an die Nordsee reist. Im Juli 2011 brachte ich sie dann tatsächlich zum ersten Mal für 3 Monate an die Nordsee zur Pferdereha bei Maren Johannssen.  Direkt am ersten Tag sind wir gemeinsam im Inhalationsraum gewesen. Meine Stute ging freudig mit und sog tief die mit Salz angereicherte Luft ein. Am folgenden Tag habe ich einen langen Spaziergang am Deich mit ihr gemacht. Dann musste ich mich verabschieden, das ist mir nicht leicht gefallen. Schon 2 Wochen später habe ich sie besucht. Die Eingewöhnung war ohne größere Probleme gelungen und als ich mich diesmal verabschiedete, ging ich mit dem guten Gefühl, das richtige getan zu haben.

Seit 4 Jahren bringe ich Snor nun jeden Sommer für 3 - 4 Monate zu Maren. Schon die ersten beiden Jahre haben ihr sichtlich Erleichterung und zusätzliche Lebensfreude gebracht. Zwar mußte sie in den beiden ersten Jahren noch tierärztlich behandelt werden; allein der Stallwechsel ist mit Stress verbunden und dies zeigte sich anfangs in Hautproblemen, die wir aber schnell und nachhaltig lösen konnten. Sie geht nach wie vor noch einmal pro Woche in den Inhalationsraum. Während ihrer Sommerfrische in Otterndorf besuche ich meine Snor wann immer mir dies möglich ist, das tut auch mir gut. Und im September hole ich sie zurück in ihre Heimatherde, die sie seit vielen Jahren kennt und in der sie gute Freundinnen hat. Und jedes Mal, wenn sie heimkommt ist die Freude unter den Pferden groß.

Snor ist jetzt 23 Jahre alt, es geht ihr das ganze Jahr über rundum gut, seit 2013 habe ich keinen Tierarzt mehr rufen müssen. Herbst, Winter und Frühling verbringt sie im Münsterland auf der Weide. Die Pferde haben einen Unterstand, den sie wenig nutzen und werden täglich kontrolliert. Die älteren Stuten stehen nur noch im Gemeinschaftsstall mit angrenzendem Paddock, wenn die Witterung es gar nicht anders zulässt und z.B. im Winter das Wasser zufriert. Mein zufriedenes Pferd dankt mir die Mühe bei jeder Begegnung, wir haben mit der Pferde-Reha an der Nordsee einen sehr guten, jederzeit empfehlenswerten Weg gefunden.

Wir haben eine deutsche Reitponystute (Baujahr 1988) welche immer mal wieder gehustet hat und an einem Sommerekzem leidet. Damals wurde Asthma diagnostiziert und wir stellten sie von Stroh auf Sägespäne um. Das ging auch all die Jahre gut bis wir die Ernährung von Heulage auf Heu umgestellt haben.

Das hat ihr ganz schön zu schaffen gemacht und sie stand nachher im Ruhezustand pumpend und pfeifend da. Sie bekam Sputolysin und Ventipulmin abwechselnd vom Tierarzt. Was auch zwischendurch zur Verbesserung führte, jedoch nur kurzweilig. Unsere Tierärztin empfahl uns Hof Jordis in Otterndorf. Kurz darauf brachten wir unsere Ponystute zur Kur an die Nordsee. Schon nach der ersten Inhalation floss der Schnotter nur so aus der Nase. Nach 2 Wochen war das Pfeifen weg.. Sie wurde weiterhin mit Sputolysin und anderen pflanzlichen Medikamenten behandelt auf Grund des zuvor durchgeführten Bioresonanztest. Nach 2 1/5 Monaten haben wir sie dann wieder nach Hause geholt. Seitdem Aufenthalt an der Nordsee mit der Salzkammertherapie geht es ihr viel besser.

Seit Herbst 2013 hat unsere Tinkerstute Sally, die wir seit 2007 hatten, immer mal wieder Husten gehabt. Wir sind im Frühjahr 2013 umgezogen und wohnen seitdem mit unseren Pferden zusammen auf einem Grundstück, das sehr bewachsen ist mit den unterschiedlichsten Bäumen und Sträuchern. Die Pferdeweide schließt gleich an das Grundstück an, der große Auslauf mit Unterstand befindet sich auf dem Grundstück und dahinter ziehen sich weite Felder bis zum Horizont. Immer wieder gab es „Hustenzeiten“ und dann war wieder ein paar Monate alles gut. Unsere damalige Tierärztin wusste sich keinen Rat. Wir, bzw. die Stute hat mit einem Verdampfer Kochsalzlösung inhaliert – fand sie angenehm, hat aber nicht geholfen. Akupunktur hat sie bekommen, das Heu wurde gewässert und einige Ausleitungs-Kräuterkuren gab es außerdem. Die Tierärztin wollte auf keinen Fall cortisonhaltige Mittel geben – im Nachhinein ein Glück. Immer wieder haben wir Schleimlöser und Globuli (allesmögliche durchprobiert) gegeben. Mal ging es besser, dann wieder schlechter. Nervlich waren wir am Ende, ständig hat man gehorcht ob die Stute wieder hustet. Mein Mann hat einige Nächte im Zelt auf der Weide geschlafen, denn anfangs hat Sally nur nachts zwischen 3:00 und 5:00 gehustet und er wollte schauen ob zu dieser Zeit irgendwas anders war.

So ging es bis Anfang 2015. Die Internetseite von Maren hatte ich mir vorher bereits mehrmals angesehen und dann habe ich mit Maren telefoniert. Ich habe die Sachen für den Bioresonanz-Test zusammengesucht und hingeschickt. Nach dem Ergebnis des Testes war klar, dass die Stute auf ganz viele Sachen allergisch war, die bei uns wuchsen und weiter auf Getreide, Frühblüher, Apfel, Karotte, Banane, … und einiges mehr. Was nun - umziehen oder alle Bäume fällen ging nicht. Kurzerhand haben wir die Tinkerstute zu Maren gebracht und als Kurschatten kam unser Haflingerwallach gleich mit. Schließlich konnten wir ihn ja nicht alleine zuhause lassen. Von Ende Januar 2015 bis Anfang Mai 2015 waren die beiden bei Maren. Die Stute bekam Inhalation und Führanlage und der Haffi Führanlage, damit er ein bisschen ausgelasteter war. Hat leider nicht immer geklappt – er hat sich in Otterndorf nicht nur Freunde gemacht L

Der Tinkerstute ging es schon recht bald besser. Es hat allerdings ca. 5 Wochen Inhalation gebraucht, bis der erste Schleim dann endlich lief. Maren hat uns immer auf dem Laufenden gehalten und Berichte per Videobotschaft übermittelt.

Wir sind ca. jedes 2. Wochenende nach Cuxhaven gefahren und haben dann von Freitag bis Sonntag unsere Pferde besucht. Haben sie geputzt, laufen gelassen oder sind alle zusammen am Deich spazieren gegangen. Es waren schöne Wochenenden doch ich hatte die Entscheidung wie es weitergehen sollte immer weiter vor mir hergeschoben. Die Stute, der es wieder gut ging, zurück nachhause zu holen habe ich mich nicht getraut. Maren hatte mich ermuntert es noch mal zuhause zu versuchen, doch ich hatte Angst, dass dann ein paar Wochen später alles wieder von vorne los geht. Außerdem hatte ich durch die drei Monate ohne meine Stute auch einen gewissen Abstand bekommen und das beste Beispiel war, dass es ihr echt gut ging dort an der Küste!

Ich hatte mich entschlossen einen neuen Platz in Küstennähe für meine Stute zu suchen und neue Besitzer, die sich der Problematik eines Allergiepferdes bewusst  sind und deshalb nicht die gleichen Fehler die wir gemacht hatten wiederholen würden. Maren hat mir auch hierbei sehr geholfen. Sally ist zusammen mit einem älteren Isländer von Maren auf einen küstennahen Hof südlich von Cuxhaven gezogen. Die Familie kam um Sally zu reiten und uns kennenzulernen und es war einfach für alle Seiten alles passend. Die neuen Besitzer haben sich total gefreut und weil es einfach so gut gepasst hat, war der Abschied von der Stute gar nicht so schlimm wie befürchtet. Sicher war es ungewohnt ohne sie nachhause zu fahren und Tränen liefen auch einige, aber es war auch eine Erleichterung zu wissen, dass sie einen schönen Platz gefunden hat wo es ihr hoffentlich besser gehen wird als bei uns. Wir können sie jederzeit besuchen und bekommen immer mal wieder Berichte wie es ihr geht. Hoffentlich bleibt Sally gesund und munter und die neuen Besitzer behalten den Spaß an ihr – ich denke das wird klappen!

Wenn wir demnächst Sally besuchen, kommen wir bestimmt auch noch in Otterndorf vorbei.

Vielen Dank liebe Maren und weiterhin alles Gute.

Kurbericht Gloa (April 2014 – Juli 2015)

 

Gloa habe ich bereits mit COB gekauft, mit dem Wissen, dass es immer einen Zeitpunkt geben kann, an dem es ihr schlechter gehen würde. 4 Jahre war nichts und es ging ihr wirklich prima, aber zum Jahreswechsel 2013/2014 fing sie an zu husten. Sie hatte zuvor im November die Grundimmunisierung Herpes bekommen, dazu noch zwei Neuzugänge in der der Herde, so dass ich dachte, dass ihr Immunsystem deshalb anfällig war und dass alles nicht so schlimm sein würde. Nichtsdestotrotz habe ich sie nach ein paar Tagen gleich dem TA vorgestellt und sie hat dementsprechende Medizin bekommen. 3 Monate lang ging es ihr mal besser mal wieder ziemlich schlecht, ständig gab es Medizin, Schleimlöser, Hustensaft, Kortison, Antibiotikum… Inhaliert haben wir auch, mit dem Flexineb und NaCl bzw. ACC oder Kortison. Insgesamt ging es ihr dennoch immer schlechter, so dass wir Mitte März zur Bronchoskopie in die Klinik fuhren. Überall war zäher Schleim (es kam ja auch die ganze Zeit auch nichts heraus!) und es wurde eine eitrige Lungenentzündung diagnostiziert. Es folgte eine Lungenspülung, um den Schleim „herauszuwaschen“, welche Gloa ganz tapfer und auch relativ fit über sich ergehen hat lassen. In der Klinik ging es ihr ziemlich gut, sie war lauffreudig wie schon lange nicht mehr und auch die Atmung war wieder bei einem Normalmaß. Der gute Zustand hielt zuhause (Offenstall, staubfreie Einstreu, bedampftes Heu) genau eine Woche an – danach war alles beim Alten. Gloa hatte akute Atemnot und konnte sich während dem Husten kaum auf den Beinen halten. Der TA kam wieder und meinte, das Einzige, was man noch tun könnte, wäre, ihr wieder die Medikamentation aus der Klinik zu geben (da es ihr dort ja sehr gut ging). Würde diese nicht helfen, müsste Gloa „weg“, da ihr dann bei uns die Luft zu viel mit Pollen und anderen Allergenen verunreinigt wäre. Also würde es wieder Schleimlöser und gespritztes Penicillin geben. Leider konnten wir dies so nicht herausfinden, da Gloa auf die Penicillin-Injektion mit einem allergischen Anfall reagierte. Zum Glück sah meine Tierärztin ihn kommen und konnte uns noch einigermaßen in die dunkle Stallgasse retten. Und zum Glück hatte sie eine Helferin dabei, die Gloa gleich eine entsprechend große Dosis Kortison spritzen konnte.

Ich hatte mir Maren’s Homepage schon angesehen und die Entfernung zu ihr ausgerechnet, doch die 730 km hatten mich den Gedanken, Gloa auf Kur zu geben, schnell verwerfen lassen. An diesem Abend, nach Gloa’s Anfall, war für mich klar, dass es für sie hier unten im Süden keine Lösung gab wieder gesund zu werden. Am Tag drauf rief ich Maren an, erzählte ihr unsere lange Geschichte und sie ermunterte mich, Gloa an der Küste eine Chance zu geben. Eine Woche nach dem Anfall war Gloa an der Nordsee, auf einem Hof, den ich nur aus dem Internet kannte.

Gloa überstand die 10-stündige Fahrt sehr gut – kaum dort angekommen und abgeladen lief so viel Rotz aus der Nase wie wir die letzten Monate zusammen nicht hatten. Gloa kam in einen Einzelpaddock und fing an, sich zu erholen. Alle 3-4 Wochen kam ich und besuchte sie. Ihr ging es im Mai/Juni so gut, dass man schon fast nicht mehr wusste, warum sie eigentlich an der Nordsee stand. Der Plan war, sie 3-6 Monate bei Maren zu lassen und dann wieder zu holen.

Ende Juli/Anfang August kam der erste Rückschlag – Gloa verschlechterte sich rapide, bekam Kortison durch den dortigen TA und musste für ein paar Tage in eine „Innenbox“ umziehen, damit sie nicht länger im Staub vom gedroschenen Weizen stand und vor den Bremsen, die ihr wohl ziemlich zusetzten, geschützt war. Außerdem wurde sie von 1. Schnitt bedampftem Heu auf 2. Schnitt umgestellt Der schon lang angedachte Allergietest musste auf Grund des Kortisons verschoben werden.

Kaum hatte sie sich wieder einigermaßen gefangen, kam nach 4 Wochen ein weiterer Rückfall, als versucht wurde, sie wieder auf den 1. Schnitt Heu umzustellen. Auch hier musste Maren ihr, natürlich nach Absprache mit dem TA, der Gloa ja schon ganz gut kannte, wieder Kortison geben, da sie ohne Kortison keine Luft bekommen hätte. Natürlich bekam Gloa sofort wieder 2. Schnitt, allerdings brauchte es natürlich seine Zeit, bis es ihr wieder besser ging. Hier möchte ich mich schon einmal bei Maren bedanken, die mich und vor allem Gloa durch diese schweren Tage begleitet hat und immer ein offenes Ohr für mich hatte.

Auch nach diesem Rückschlag fing sie sich wieder und wir konnten Anfang Oktober tatsächlich den Allergietest durchführen. Heraus kamen allergische Reaktionen auf sämtliche Gräser, Schimmelpilze und Milben, auf den Pilz, mit dem das Penicillin hergestellt wird, Kriebelmücken, Gnitzen, Bremsen, sämtliche Getreide und noch einiges mehr.

Ende Oktober kündigte sich wieder eine Verschlechterung an, die dieses Mal aber etwas langsamer kam. Mitte November hatten wir den Tiefpunkt erreicht – ich glaube, so schlecht ging es Gloa noch nie und hoffe, dass es ihr auch nie wieder so schlecht gehen wird. Maren rief mich an (immer ein schlechtes Zeichen!) und erklärte mir die Lage sowie ihren Plan, wie sie weiter vorgehen wollte. Der TA kam und musste ihr Kortison spritzen, außerdem wurde sie auf Heulage umgestellt. Bis heute wissen wir nicht genau, was diesen Schub ausgelöst hat, aber die Vermutung liegt nahe, dass Gloa einfach gar kein Heu mehr verträgt. Zu diesem Zeitpunkt telefonierte ich alle paar Stunden, später täglich mit Maren, die mir immer ruhig und gefasst den aktuellen Gesundheitszustand meines Ponys schilderte. Bei diesem gesundheitlichen Einbruch schickte mir Maren auch erstmals kein Video von Gloa’s extremen Zustand, worüber ich – 730 km entfernt – zum damaligen Zeitpunkt und auch im Nachhinein sehr dankbar war. Selbst Maren, die schon viel Leid bei atemwegskranken Pferden gesehen hat und auch Rückfällen mit Ruhe begegnet, meinte, bei Gloa ging es in diesen 1-2 Tagen um Leben oder Tod. Gott sei Dank zeigte das Kortison und die Heulage Wirkung und Gloa ging es langsam, ganz langsam und auch viel schleppender als die Male zuvor, wieder besser. Dies machte natürlich den Plan, Gloa im Herbst/Winter zu holen zu Nichte, da ich ihr unbedingt Zeit zum Regenerieren und Erholen geben wollte.

Als ich Anfang Januar Gloa besuchte, ging es ihr so gut wie schon ganz, ganz lange nicht mehr! Ich war total glücklich über diese Entwicklung – nichtsdestotrotz hatten Maren und ich Befürchtungen vor dem nahenden Frühjahr, wenn wieder die Pollen fliegen würden. Deshalb entschieden wir uns, Gloa desensibilisieren zu lassen. Natürlich hatten wir auch Angst, dass es Gloa aufgrund der Desensibilisierung wieder schlechter gehen würde, da sie ja auf eigentlich alles extrem reagiert. Aber, aus welchen Gründen auch immer, zeigte Gloa keine Atemwegsprobleme. Zwar ließ sie sich ein paar Wochen kaum mehr einfangen, sehr zu Marens Freude, aber immerhin gab es auch keine gesundheitlichen Rückfälle. Wir vermuteten, dass diese „Schizophrenie“ eine Art Nebenwirkung der Desensibilisierung war, aber sie gab sich nach ein paar Wochen auch wieder und Maren musste keine 15-30 Minuten mehr aufbringen, mein vor dem Futtereimer flüchtendes Pferd einzufangen und/oder aufzuhalftern.

Das ganze Frühjahr überstand Gloa erstaunlicher Weise sehr gut, auch bei meinem Besuch im März ging es ihr prächtig, so dass wir es doch langsam wieder wagten, an einen Abholzeitpunkt zu denken. Jedoch stand fest, dass die Desensibilisierung noch an der Nordsee zu Ende gebracht werden sollte, also dachten wir den August an.

Nachdem aber ein Wallach aus Gloa’s Herde, an dem sie ziemlich hing, Anfang Juni nach Hause geholt wurde, ging es ihr wieder etwas schlechter – zumal es auch für Nordsee-Verhältnisse ziemlich warm war. Gloa bekam wieder Schleimlöser und wurde auch wieder inhaliert (wir hatten gerade versucht, die Inhalationen wegzulassen als Vorstufe von Zuhause). Bald ging es ihr schon wieder besser. Dazu sollte auch gesagt werden, dass Gloa extrem sensibel auf Verluste reagiert und sie die Atemwegsprobleme bekam, als sie ihr Fohlen verloren hatte.

Allerdings stand das nächste Problem schon ins Haus: Die zwei anderen Stuten, die noch mit Gloa zusammen standen (eine schon seit einem dreiviertel Jahr) sollten Ende Juni ebenfalls nach Hause gehen. Diese Tatsache bereitete mir schlaflose Nächte – was würde wohl geschehen, was wäre die richtige Entscheidung? Gloa wie geplant im August holen, aber es riskieren, dass es ihr an der Nordsee wieder aufgrund von Trauer schlechter geht? Oder sie schon früher als geplant nach Hause holen, zu meiner Stute, die sie schon lange kennt, aber hier das Risiko eingehen, dass es ihr schlechter geht, weil für Anfang Juli bei uns eine Hitzewelle angesagt wurde und es ihr an der Nordsee auch noch nicht 100% perfekt ging? Ein Risiko würde immer bleiben, und nach mehreren Gesprächen mit Maren entschlossen wir uns, sie Anfang Juli heim zu holen. Natürlich ging es ihr pünktlich am Vortag der Abreise wieder schlechter, so dass ich es tatsächlich in Erwägung zog, sie doch da zu lassen. Dennoch nahmen wir sie mit und ich denke, es war die richtige Entscheidung. Gloa hat sich riesig gefreut, meine andere Stute wieder zu sehen und auch die 40°C, die wir 2 Tage nach der Heimkehr hatten, überstand sie den Umständen entsprechend ganz gut.

Als dann die Weizenernte kam, ging es Gloa wieder ziemlich schlecht. Auch da war Maren abends für mich da und hat mir ausführlich erläutert, was ich alles tun könnte um ihr schnellstmöglich Linderung zu verschaffen.

Mir ist klar, dass die Kur sie nicht geheilt hat (und ich denke das darf man auch nicht als Anspruch an die Wirkung der Kur haben), aber sie hat Gloa so stabilisiert, dass wir es hier unten noch einmal versuchen können.

Jetzt werden wir sehen, was die Zeit bringt, ob Gloa es dauerhaft im Süden aushält oder ob sie eines Tages wieder zur Kur muss – wenn ja (was ich natürlich nicht hoffe!), weiß ich auf jeden Fall schon wohin.

 

Liebe Maren, ich kann dir gar nicht sagen, wie dankbar ich dir bin, dass du dich über ein Jahr so um mein Pony gekümmert hast! Egal ob eine Inhalation um 22.00 Uhr, das Aufstallen in den gemauerten Stall oder eine stündliche Berichterstattung, wenn es Gloa ganz schlecht ging – ich wusste sie bei dir immer in den richtigen Händen und bestens aufgehoben!

Auch wenn es mit „Frau Gloa“ nicht immer ganz leicht war und sie wahrscheinlich als ein Spezialfall in Erinnerung bleiben wird – vielen, vielen Dank für deine Mühe, deine Nerven und deinen unermüdlichen Einsatz <3

Elli und Astrid – ein Erfahrungsbericht
Leider verstehen die meisten Pferdebesitzer zu spät, was schlechte Futterqualität ist und was eine
solche in unseren Pferden anrichtet. So habe auch ich die Anzeichen lange übersehen und viel zu spät
reagiert. Es tut mir unendlich leid. Da ich das Rad nicht mehr zurückdrehen kann, möchte ich
wenigstens andere aufrütteln oder Ihnen Mut machen das Richtige zu tun.
Elli und meine Wege kreuzten sich vor ca. sechs Jahren. Elli war zu diesem Zeitpunkt erst sechs Jahre
alt. Eine junge Stute, verspielt, intelligent und unerfahren, so unerfahren wie ich mit dem Umgang
mit Pferden.
Elli brachte ich in einen Dressurstall mit ca. 60 Pferden. Zunächst schien alles gut zu sein. Nach einem
halben Jahr fingen die reiterlichen Probleme an. Elli ließ sich links nicht stellen, verwarf sich immer,
galoppierte nicht auf die Hilfe an und sah in den Hallenecken immer wieder furchtbare Gespenster.
Die Odyssee mit unterschiedlichen Reitlehrern, Therapeuten und Tierärzten begann. Viel wurde mir
versprochen, aber wenig erreicht. Meine Elli zog sich mehr und mehr von der Umwelt zurück und ich
wurde immer trauriger und teilweise auch wütend ob meiner Hilflosigkeit.
Einen Bezug auf die sehr unterschiedliche Futterqualität in dem Einsteller-Stall sah ich zu diesem
Zeitpunkt nicht. Mir war schon klar, dass das Einstreu und auch das Heu oftmals angeschimmelt war
und modrig roch. Aber die anderen Pferde waren doch auch gesund, oder? Außerdem waren die
Pferde tagsüber doch auch draußen auf dem Paddock oder auf der Weide. Zudem gab es ja auch
Phasen mit guten Heu und Stroh.
Nach drei Jahren fing Elli an beim Antraben unter dem Sattel zu husten.. ein bis zweimal. Nichts
Dramatisches dachte ich. Das machen die anderen Pferde auch. Der Husten wurde mehr und im
Winter 2013 hatte Elli starken Husten. Ich begann den Husten mit Schleimlöser zu bekämpfen und er
ging zunächst weg. Aber nicht lange und schon hustete meine Elli wieder. Der TA kam und
verordnete wieder Schleimlöser. Nach 14 Tagen war scheinbar alles wieder gut. Elli konnte geimpft
werden. Aber Schwups, schon war der Husten wieder da. Ich begann Tagebuch über den Husten zu
führen, um ein Muster oder einen Zusammenhang zu erkennen. Ich gab Elli homöopathische Mittel,
damit sie nicht wieder Chemie einnehmen musste. Eine Heilpraktikerin war da und diagnostizierte
einen Bandwurm sowie Magen/Darm-Probleme. Elli bekam viele verschiedene Kräuter. Der Husten
blieb! Nachdem ich ein dreiviertel Jahr nun viele verschiedene Therapien versucht hatte wuchs in mir
immer mehr der Verdacht, dass es nur noch an der Futterqualität liegen könnte.
Ich zog die Reißleine und verließ den Stall (Juni 2014). Elli kam in einen Offenstall mit gutem Heu und
netter Gesellschaft. Ich war sehr zuversichtlich. Der Husten hustete mir was, er wurde schlimmer! Die
erste Bronchoskopie wurde gemacht. Ellis Luftröhre war total entzündet und überall waren dicke
eitrige Schleimpfropfen zu sehen. Der Kehlkopf war feuerrot. Selbst die Tierärztin war entsetzt. Elli
bekam sofort Antibiotika und Schleimlöser. Es wurde Blut für einen Allergietest entnommen und
Entzündungshemmer gegeben. Das volle Programm.
Fast zeitgleich entdeckte ich, dass der vor das Fressgitter gestellte Heuballen von unten schimmelte.
Der Ballen stand zwar unter einem Dach, durch einen starken Regen war jedoch Wasser
eingedrungen und so stand der Heuballen unten im Wasser und schimmelte freudig vor sich hin. Ich
war entsetzt und schob den Ballen weg und wechselte den Stall (August 2014).
Elli ging es nun langsam besser. Sie erholt sich und wurde wieder wacher, aufmerksamer,
lauffreudiger. Auch ich atmete langsam wieder durch. Im neuen Stall stand sie fast den ganzen Tag
mit ihrer Herde auf der Weide. Sie und ich genossen es sichtlich.
Der Allergietest war durchweg negativ. Elli hatte scheinbar keine Allergien. Endlich hustete Elli nicht
mehr und ich war zuversichtlich, dass wir diese schwierige Phase hinter uns gelassen hatten. Weit
gefehlt, es kam noch viel schlimmer.
Zum Winter (Oktober 2014) kam der Husten wieder. Trotz staubarmen Einstreu, Heutoy, super
Heuqualität, qualitätsgeprüftem Hafer und Offenstallhaltung. Ich versuchte alles. Ich kaufte einen
Inhalator, besprühte Box und Heu mit Effektiven Mikroorganismen und suchte wiederum Rat bei
Tierärzten, Heilpraktikern und Physiotherapeuten/Osteopathen. Keine Therapie schien zu helfen. Elli
ging es immer schlechter. Ich inhalierte sie mehrfach am Tag, aber der Schleim lief einfach nicht ab.
Meine Reitlehrerin brachte mich auf die Idee. Sie sagte ich solle mein Pferd an die Nordsee stellen.
Zunächst lies ich den Gedanken, mein Pferd 600 km weit weg von mir zu geben, nicht zu. Als jedoch
die Optionen und Therapiemaßnahmen schwanden griff ich den Gedanken, der mich schon länger
begleitete, auf. Elli bekam zu diesem Zeitpunkt schon wieder Antibiotika und zudem auch Kortison.
Ich war psychisch am Ende. Konnte es nicht mehr ertragen mein Pferd so leiden zu sehen und hatte
zudem wahnsinnige Angst ein dämpfiges Pferd zu bekommen.
Nun ging alles recht schnell. Ich informierte mich über die verschiedenen Möglichkeiten der Kur für
Pferde. Suchte mir Ställe an der Nordsee aus und fragte diese an. So kam ich zu Maren und ihrem
Reha-Zentrum in Otterndorf. Nur sie bot ein ganzheitliches Konzept mit Salzkammer, Führanlage und
Bioresonanz an. Es war klar, dass die ganzen Therapeuten und Ärzte die wahre Ursache von Ellis
Problem noch nicht gefunden hatten.
Nach einem längerem Telefonat mit Maren packte ich schon die Woche danach mein Pferd in den
Hänger und auf an die Nordsee. Endlich, nach langen Monaten, breitete sich in mir wieder Zuversicht
aus. Im Gepäck hatte ich fast 20 Proben aus Ellis Stall inkl. Futterproben. Noch während meines
Aufenthaltes wertete Maren diese aus. Mit erstaunlichem Ausgang. Elli war doch allergisch: gegen
das Heu, das Einstreu, ihren Hafer und verschiedenen Gräsern. Nahezu zeitgleich bekam ich auch die
Auswertung von einem erneuten Blut-Allergietest von meiner Tierärztin. Die Tests bestätigten
Marens Bioresonanz. Elli war hochgradig allergisch gegen Schimmelpilze, Milben, Gräsern, Pollen etc.
Endlich waren wir auf dem richtigen Weg.
Mit schwerem Herzen aber einem guten Gefühl fuhr ich ohne meine Elli wieder nach Hause. Ich
fühlte mich, als wäre eine große Last von meinen Schultern genommen. Die letzten Monate drehten
sich nur noch um mein leidendes Pferd, nun fasste ich wieder Mut. Mut, weil ich wusste das Richtige
getan zu haben.
Elli wohnte nun in Abstinenz von allem was ihr nicht gut tat, kam in die Salzkammer und Führanlage.
Sie blühte auf und ich mit ihr. Fast stündlich dachte ich an mein Pferdchen an der Nordsee. Die
Videos und Bilder die mir Maren zusandte verschlang ich und schaute sie gefühlte hundert Mal an.
Nach einer Woche bekam Elli kein Kortison mehr und nach 4 Wochen war sie vollkommen
schleimfrei.
Am liebsten hätte ich sie gleich wieder geholt, was aber unsinnig gewesen wäre. Elli hatte durch die
lange Krankheit nicht nur Lungenprobleme. Ihr komplettes Immunsystem war stark angegriffen. Der
Husten, ausgelöst durch die schlechte Futterqualität, hatte ihr sehr zugesetzt. Maren gab Elli die entsprechenden Kräuter und Kuren und empfahl mir Selina Dörling, eine Osteopathin aus Holm, was ich gerne annahm. Noch heute bin ich beiden in tiefer Dankbarkeit verbunden. Sie haben es geschafft in meiner Elli die Lebensgeister wieder zu erwecken und ihr zu helfen ihre innere und äußere Balance wieder zu finden.
Obwohl Elli den Husten wohl nie mehr ganz besiegen wird, bin ich guter Dinge. Mit Maren und Selina haben wir zwei liebe Pferde-Menschen an unserer Seite die mit Rat und Tat helfen. D A N K E.

Hallo,

mein Name ist Sandra. Ich komme aus Moers in NRW und ich besitze meinen Tigger (Irish Tinker) seit seinem 4. Lebensmonat.

Im Mai diesen Jahres wird er nun 14 Jahre alt und das darf er nur Dank Maren und ihrer Kur live miterleben.

Tiggers Krankengeschichte ist sehr, sehr, sehr lang und hat sich aufgrund eines fatalen Fütterungsfehlers als er 9 Monate alt war erst so gravierend entwickelt. Menschen denen ich damals als Laie blind vertraut habe, haben ihn zu lange auf der Weide gelassen sodass er mehrere schwere Koliken bekam und da man ihn ohne das ich es wusste auch noch mit Schmerzmitteln falsch behandelte um das zu vertuschen, bekam er eine so starke Verstopfungskolik, dass er in die Klinik musste und eine 50/50 Chance hatte das Ganze zu überleben und wenn auch nur mit schlimmen Schäden.

Er hat es überlebt! 

Ich schreibe Euch das Ganze, auch wenn es sooooo lange schon her ist, aber es ist einfach wichtig dass Ihr wisst dass im Darm bis zu 80% des Immunsystems liegen und wenn der in so jungen Monaten/Jahren einen Knacks wegbekommt, dann kann es zu vielen anderen Krankheiten kommen.

Tigger ist seit damals ein starker Koliker und kann nicht immer genügend Enzyme im Darm aufbauen um die Weide zu verdauen. Er hat durch diese Kolik von damals einen Darmschaden erlitten. Ich habe es bis er 8 Jahre alt war wirklich ausgiebig versucht mit allen Mitteln und Wegen (Fresskorb, langes langsames Anweiden, kurzes, langes Gras) glaubt es mir, aber wenn Ihr jedes Jahr Euer Pferd einmal zum Beginn der Weidesaison und zum Ende der Weidesaison mit wehenden Fahnen wegen einer Kolik in die Klinik bringen müsst, dann sind irgendwann die Nerven so blank und der Gedanke dass ein Pferd doch auf die Weide muss, unwichtig... Auch wenn ich in all den letzten Jahren so viele Diskussionen führen musste mit Leuten die einfach keine Ahnung haben, habe ich für mein Pferd das richtige entschieden.

Seit den letzten 7 Jahren stand und steht Tigger auf einem großen Paddock mit vielen Kräutern darauf und bekam immer seine Portion Heu gefüttert. Damit waren die Koliken seit dem her gebannt und er hatte keine einzige mehr!

Leider hat Tigger aber nicht nur die Koliken dauernd bekommen durch den damaligen Vorfall, sondern auch alles andere. Bronchitis hier, Lungenentzündung hier, Bronchitis hier, chronische Bronchitis hier, Allergien gegen Schimmel- und Pilzsporen hier bin ich und lasse Euch auch nicht mehr gehen.

Tigger hat alles was mit Atemwege einhergeht gehabt und wurde auch mit allem was es dagegen gibt, behandelt!
Glaubt mir alles! Zum Schluss die Lungenspülung....ich hatte mir extra für teures Geld auch noch den Kegel Ultraschallinhalator gekauft gehabt mit dem Ergebnis dass es ihm danach noch schlechter ging.

Bis 2006 ging das alles so seinen Lauf, dann wurde Tigger homöopathisch behandelt und zusätzlich 4 Monate lang, zwei Mal täglich bewegt. Danach ging es ihm bedeutend besser und ich habe den Stall gewechselt.

Natürlich fragt Ihr Euch jetzt bestimmt auch welches Einstreu und Futter er bekam...und natürlich bekam er anfangs nasses Heu oder Heulage und stand auf Leinstroh und hatte auch eine super luftige Paddockbox.
Auch am neuen Stall an dem er nun zuletzt fast 10 Jahre stand waren all diese Haltungsbedingungen gegeben.

Alles war gut, bis letztes Jahr auf seinem Paddock 2 weitere Pferde hinzugestellt wurden. 

Ich muss dabei erwähnen dass Tigger die letzten Jahre meistens alleine dort stand über Tag weil sich leider kein anderer Pferdebesitzer dazu entschließen konnte sein Pferd ab und zu mal einen Tag dazu zu stellen. 

Aber Tigger ist so genügsam, dass er auch damit sehr gut zurecht kam.

Als er alleine stand hat er immer seine Portion Heu locker auf den Boden gelegt bekommen, aber nachdem es dann drei Pferde waren wurde der Aufwand zu groß und eine provisorische Heuraufe zusammen gezimmert. 

Darunter wurde dann ein großer Rundballen Heu gestellt und das sollte dann die Lösung dafür sein.

Ich habe Mitte Juli als das Wetter letztes Jahr bei uns umschlug mehrfach, fast täglich, die Eigentümer und das Stallteam versucht darauf aufmerksam zu machen doch ein Auge auf das Heu zu halten, denn der Ballen war genauso groß wie die Dachfläche und es regnete enorm an den Seiten auf den Heuballen ein. 

Meine allergrößten Sorgen und Bedenken waren, dass dieser dadurch anfangen könnte zu schimmeln.

Tigger ist durch die chronische Bronchitis und der Allergien gegen Schimmel- und Pilzsporen hochgradig gefährdet gewesen und ein Asthmaanfall oder Schlimmeres wollte ich durch diese Situation nicht erleben!

Jedoch ist leider genau das passiert!!!

Ende August beobachtete ich dass Tigger zwar zum Heu ging, die Nase aber nur hinein drückte und dann wieder wegging. Das war total untypisch für meinen Dicken. Ich habe mir dann sofort das Heu angeschaut und bin erschrocken! Der Ballen war innerlich total verschimmelt, schon weiß und auch unter den Holzpaletten welche unter dem Ballen lagen staubte es nur vor Schimmelsporen!

Ich mache mir heute immer noch große Vorwürfe deswegen es nicht eher gesehen zu haben, aber da wir unser Dach vom Haus in Eigenleistung in der Woche gedeckt hatten, war ich nicht täglich vor Ort alles zu überprüfen und habe mich bei einem Vollpensionsstall und meiner Vorwarnung in der Sache einfach darauf verlassen dass man mal danach schaut, zumal ja auch noch zwei weitere Pferde dort mit gefressen hatten.

Tigger ging es vorher schon nicht so gut, aber weil das Wetter von kalt zu heiß und feucht wechselte ständig und auch die Heuernten begannen, dachten wir dass das daher kam. 

Leider falsch gedacht! Tigger ging es rapide schlechter, trotz dass das Heu dann ausgetauscht und die "Raufe" sauber gemacht wurde, ging es ihm immer schlechter.

Zuletzt schaffte er nicht mal mehr den Weg von der Box zum Putzplatz (30m) ohne zu pumpen, zu husten...es war furchtbar.

Die Dampfrinne zog sich über den ganzen Bauch und zog sich bis zu 3 cm ein.

Meine TÄ, welche Tigger seit Fohlen an und auch seine ganze Krankengeschichte kennt und begleitet hat, verschrieb Kortison und Bronchienerweiterer, aber nach den 10 Tagen Kortisontabletten war keinerlei Verbesserung zu bemerken.

Hierzu muss ich noch erwähnen dass ich Tigger die letzten 3 Jahre mit einem Inhalator (Aerohippo) und Salbutamol (Pariboy für Menschen) inhaliert und an schlechten Tagen behandelt habe. 

Meine TÄ war in diesen 3 Jahren nur zum impfen vor Ort! So gut ging es ihm!!!

Ich habe wirklich alles gemacht, das Leinstroh sowieso schon zusätzlich noch nass gemacht und das Heu nass und locker in ein Heunetz gestopft, aber das half zu dem Zeitpunkt alles nicht mehr.

Am Montag, den 29.9. kam dann meine TÄ und nachdem sie Tigger wieder untersucht hatte, wollte sie mit mir über das sprechen wovor alle Angst und Panik haben...den letzten Schritt!

Ich habe ihr aber direkt gesagt dass das nicht das Ende für Tigger sei und keine Option für mich.

Es war ja nicht die Erkrankung die so fortgeschritten war, sondern es ging ihm aufgrund dieses fatalen Fehlers des Stalles so schlecht. Und das wollte ich auf keinen Fall so stehen lassen ohne ihm noch eine letzte Chance zu geben.

Die Woche zuvor hatte ich Maren bereits eine Mail und Anfrage geschickt gehabt ob sie auch andere Pferderassen behandle und ob noch ein Platz frei sei...mystischer Weise hatte sie mir einen Abend bevor die TÄ kam geantwortet und mir geschrieben, dass natürlich auch andere Pferderassen herzlich willkommen und auch ein Platz gerade frei geworden sei.

Ich habe nachdem die TÄ weg war sofort bei ihr angerufen und total verzweifelt meine oder besser Tiggers Situation geschildert. Ich danke Maren hiermit noch einmal so sehr dass sie mir zugehört und bei dem ersten Gespräch direkt gesagt hat, dass sie Tigger wieder hinbekommen würde. 

Ich habe dann nicht lange gefackelt und bin mit meiner Freundin Andrea in der Nacht auf den 1.10. um 4 Uhr los, haben verladen und waren gegen 10 Uhr morgens bei Maren am Hof.

Ich bin ihr heulend und zitternd in die Arme gefallen und es ist eine so schwere Last von meinen Schultern gefallen in dem Moment, das kann man nur verstehen wenn man diese Situation selber kennt. Es war als wenn Maren in diesem Moment die komplette Verantwortung übernommen hätte...

Tigger kam dann erst einmal auf den großen Reitplatz und wälzte sich. Allein die lange Hängerfahrt, so schien es, hat bewirkt dass sich der feste Schleim schon etwas löste.

Tigger kam dann in einen total schönen Offenstall und sofort dieses gute, lecker riechende Heu. Er hatte direkt zugelangt und auch keine Probleme zu fressen. Den Tag zuvor musste er sich noch entscheiden zu fressen oder zu atmen. 

Die Luftumstellung tat ihm sofort gut so schien es. Er kam dann auch kurz nach unserer Ankunft in die Solekammer und ich kann Euch nur empfehlen, geht mit da rein! Ihr könnt es hören wie sich der Schleim löst, sehen wie die Atmung sich beruhigt und spüren wie es dem geliebten Tier besser geht...

Tiggers Aufenthalt ging vom 01.10.2014-15.02.2015 und ich war alle 4 Wochen für eine Nacht dort oben. Meine Freundinnen Andrea, Sabine und Elke haben mich bei diesen kleinen Reisen abwechselnd begleitet und auch Ihnen möchte ich noch einmal herzlich danke sagen. 

Tigger kam in diesen 4,5 Monaten 3 x die Woche in die Führanlage und 3-4 x die Woche und so wie Plätze frei waren, in die Solekammer. Zum Schluss haben wir die Kammer reduziert gehabt weil es gar nicht mehr nötig war. Der Schleim lief in den ersten drei Monaten nur so aus ihm heraus und der Husten war bereits nach zwei Monaten fast weg. Wenn ich oben war und ihn longiert habe und sogar geritten bin, musste er nicht mal mehr abhusten.

Maren hat Tigger mit homöopathischen Medikamenten begleitet, das Futter komplett umgestellt und mehrere Bioresonanztests gemacht. Der TA vor Ort, hat für das medizinische Wohl gesorgt und es auch kontrolliert.

Die Bioresonanztests haben Maren jegliche Daten geliefert Tigger detailliert behandeln zu können und je länger er oben war, desto besser wurden diese vom Ergebnis her.

Es ist für uns alle sehr schwer einen solchen Schritt zu gehen und wie bei mir zum Beispiel, 400 km weit entfernt von seinem pferd für Wochen und Monate zu sein. Aber für Tigger gab es nur noch diese eine Chance und ich bin so dankbar dass es Menschen wie Maren gibt! 

Eine Maren die sich fast täglich solche Leidensgeschichten anhört wie es meine war und einem trotzdem noch Hoffnung geben kann.

Und soll ich Euch mal was berichten? 

Mein Tigger hat jetzt den Spitznamen "Tigger El Tonno". Tigger hat eine so gute Figur wie noch nie. Er ist richtig fett geworden  ich habe natürlich den Stall gewechselt während der Kurzeit und nun steht er in einem 700 m2 großen Offenstall mit einem Kumpel zusammen und bekommt Heulage. 

Als ich Tigger abgeholt habe, hat mir Maren das Futter vorher besorgt und auch alle zu fütternden Kräuter und mich über alles noch einmal ausführlich instruiert. Wir sind, so wie es während der ganzen Kurzeit auch war, über Telefon und whats App weiterhin in Kontakt und ich fühle mich gar nicht mehr so unsicher wie zuvor und habe den guten Gedanken, dass ich jederzeit wieder nach Cuxhaven kann sollte es Tigger wieder schlechter gehen.

Ich und meine RB und auch Freundin Sabine gehen nun abwechselnd pro Tag entweder ausreiten oder trainieren Tigger in ALLEN drei Gangarten. 

Keiner, aber wirklich keiner hätte gedacht dass wir ihn wieder reiten könnten, oder dass er das überhaupt überlebt.

Meine TÄ hat ihn nicht wieder erkannt und ist so stolz auf mich dass ich eine der wenigen war die diesen Schritt tatsächlich gemacht hat.

Maren, ich danke dir von ganzem Herzen dafür dass Du mir meinen Erstgeborenen, meinen Dicken wieder gesund gemacht und nicht aufgeben hast!

Du bist immer in unseren Gedanken mit dabei wenn wir auf Tigger sitzen 

DANKE DAFÜR

Tigger & Sandra 

Erfahrungsbericht Lokkur an der Nordsee

 

Lokkur und meine Geschichte beginnt im Jahr 1999, da war er 7 Jahre alt und mein erstes eigenes Pferd. In der Ankaufsuntersuchung hatte er auf der rechten Seite ein leichtes Geräusch. Bevor ich ihn gekauft hatte, hatte er eine Influenza, diese war nicht richtig ausgeheilt, deswegen das Geräusch.

Im Frühjahr und Herbst hatte er immer wieder Probleme mit der Atmung. 

Im Juli 2002 war es dann so schlimm, das wir ihn in die Pferdeklinik bringen mussten, auf anraten unseres damaligen Tierarztes. Da er sehr schlecht Luft bekam und kurzatmig war. Dort war er dann 4 Wochen. Wurde täglich in die Aerosolkammer gestellt, bewegt und bekam Medikamente.

Eine zeitlang nach dem Klinikaufenthalt musste er noch Medikamente bekommen.

Im November 2003 musste wir ihn wieder für 3 Wochen in die Klink bringen.

 

Anfang Januar 2010 stand er wieder pumpend im Paddok. Bekam sehr schlecht luft und war überhaupt nicht mehr belastbar. Unser Tierarzt wollte es mit Cortisontabletten versuchen. Am Anfang war auch alles gut und sie schlugen gut an. Wir steigerten langsam die Dosis.

Doch Ende Februar bekam er aufgrund dessen eine schlimme Hufrehe. Er lag im Stall und stand nicht mehr auf... Es war sehr schlimm für mich, so hilfslos zu zuschauen wie er da lag und vor schmerzen nicht aufstehen konnte. Zu Anfang bekam er blutverdünnende Mittel gespritzt und Schmerzmittel.

Im Juni setzen wir ihm Blutegel an. Worauf er sehr gut reagierte. Er stand ganz lieb da und ließ sich ohne Probleme die Egel ansetzen. Bis die Hufrehe ausgeheilt war, verging eine lange Zeit. Zusätzlich bekam er einen speziellen Rehebeschlag.

Nur langsam erholte er sich. Aber voll belastbar war er nicht mehr. Es war ein auf und ab. Mal ging es ihm gut, dann wieder schlecht... Beim Bergauf reiten, musste er zwischendurch stehen bleiben und Luft holen. Anfang 2012 holte ich eine Tierheilpraktikerin dazu. Seitdem wird er mit Hömoöpathische Mitteln behandlt und bekam Akupunktur.

Ende 2012, Anfang 2013 wurde es richtig schlimm. Er stand ziehend auf dem Paddok. War teilnahmslos und total verändert.

Im Juni holte ich die Tierärztin. Mit  einem mobilen Bronchoskop machte sie dann eine Bronchoskopie. Sie meinte das sie es schon lange nicht mehr so schlimm gesehen hatte. Selbst durch den Schlauch, wurde die Schleimhaut so stark verletzt das sie anfing zu bluten. Es war überall Schleim zu sehen.

Auch während der Untersuchung musste er husten.

Seitdem inhalierten wir täglich mit einem Hustenlöser, Bronchienerweiterer und Cortison. Da er am Anfang den Bronchienerweiterer nicht vertrug, (er reagierte mit starken schwitzen und Muskelzittern) wurde auf Gel umgestellt.

Zusätzlich entwickelte er Ekzem. An den typischen Stellen, wie Mähnenkamm, Schweifansatz, Beine und Ohren bzw. Kopf. Seitdem trug er eine Ekzemerdecke. Er juckte sich sehr stark. Durch die Medikamente die er bekam, entgiftete er durch die Haut. Durch die ganzen Mittel die er bekam, entgiftete er über die Haut und roch sehr stark.

3 Wochen später musste ich die TA wieder rufen, da er kurzatmig auf der Wiese stand. Sie gab uns 3 Möglichkeiten.

1. Die Medikation etwas verändern, doch wir hatten schon alles versucht.

2. Lungenspülung (machte sie mir wenig Hoffnung, da es nicht sicher war, ob er es Kreislaufmäßig schafft und ob es überhaupt was bringt) oder

3. ihn zu erlösen.

 

Die Tierarztkosten beliefen sich mittlerweile auf umd die 1000 Euro und wurden immer mehr. Ich wusste wirklich nicht mehr weiter. Da ich ihn schon seit 14 Jahren besitze, wollte ich mich nicht mit der Aussage der TÄ nicht zufrieden geben... Und suchte nach anderen Möglichkeiten. Es war schlimm Lokkur zu sehen und ihm nicht helfen zu können. Und zudem ihm mit Medikamenten voll zu pumpen die ihm nicht wirklich halfen, wenn auch nur kurzfristig.

 

Zufällig stieß ich in Facebook auf eine Anzeige. Nordsee Reha Kur für Pferde - Islandpferde Jodis. Ich hatte schon öfter davon gehört und auch schon mal einen Bericht gelesen. Kurzentschlossen schrieb ich eine Email. Erhielt prompt eine Antwort und am nächsten Tag telefonierte ich mit Maren sehr lange. Sie erzählte das es den Pferden durch die Luftumstellung nach meist kurzer Zeit schnell besser geht. Im selbst gebauten Salzraum werden die Pferde mit toten Meersalz bedampft. Die Wirkung ist sehr schnell zu spüren, der Schleim läuft und sie fangen an zu Husten. Auch für Ekzemer ist die Salzinhaltionskammer super geeignet, durch den Dampf des toten Meersalzes bekommt die Haut eine Kur, der Juckreiz wird gestillt und man bekommt das Ekzem wieder in den Griff.

Regelmäßige Inhalation können sogar schwere Fälle lindern. Ohne Cortison, Schleimlöser oder Chemie - ganz einfach durch Salz. Nach der Inhaltion würde er in die Führanlage kommen, was hilft den Schleim zu lösen und zusätlich die Kondition stärkt. Er bekommt einen eigenen Paddok mit Gummimatten und Heulage zu fressen, extra für die Bedürfnisse Atemwegserkrankter und Ekzemerkrankter Pferde abgestimmt. Sie machte mir Mut und endlich die Hoffnung, auf die ich so lange gewartet hatte. Das klang so gut um wahr zu sein!

Auch wenn mich der Gedanke, Lokkur für meherere Wochen evtl Monate nicht zu sehen, nicht sehr gut stimmte. Doch wir hatten nichts mehr zu verlieren und besser konnte es ja nicht werden... Und es ging um Lokkur und nicht um meine Bedürfnisse. Vor allem würde endlich nach der Ursache gesucht. Auf was er wirklich allergisch reagiert, was ihm schadet und was wir in Zukunft meiden sollten.

Sie bot mir an, ihn am Wochenende auf ihren Hof zu bringen. Das erste mal hatte ich wirklich das Gefühl, das uns jemand wirklich helfen wollte ohne Medikamente...

 

Eine Woche später fuhren wir an die Nordsee. 8h stand er brav im Hänger. Als ich ihn aus dem Hänger lud, lief ihm die Schnotter wie Wasser aus der Nase. Das hatte ich selbst beim inhalieren noch nie gesehen! Schon der erste Erfolg, was wir der Nordseeluft zu verdanken hatten. Wir wurden sehr herzlich aufgenommen und Lokkur wurde als erstes in die Inhaltionskammer gebracht. Erst war er etwas skeptisch, aber als ich dann mit drin war und er was zu essen hatte, legte sich das schnell. Nach der 60 Minütigen Behandlung, lief wieder sehr viel schnotter aus der Nase. Ich brachte ihn in seinen Paddok. Er fühlte sich sofort wohl und zog die Heulage vor mir vor. Das war das nächste Positive Zeichen, das wir auf den richtigen Weg waren.

Mit einen tränenden und einen lachenden Auge fuhren wir nach Hause.

 

Fast täglich hatte ich mit Maren Kontakt, sie schickte mir regelmäßig Fotos und auch Videos. Jedesmal sah Lokkur besser aus... Er taute richtig auf, was man in seinen Augen sehen konnte. Vor allem wenn es um Stuten ging. ;-) Er wurde zum richtigen Chameur. In der Haaranlyse die von Lokkur gemacht wurde kam heraus, das er auf Heu, Stroh und Äpfel allergisch reagiert und dieses nicht mehr fressen darf! Ich dachte immer, das er Stroh fressen darf, deswegen wurde es einfach nicht besser. Aber endlich gewissheit, was wir in der Zukunft meiden müssen.

Leider war es mir beruflich und zeitlich nicht möglich Lokkur besuchen zu gehen. Da ich 7h weg wohne... Es war schwer, aber auf der anderen Seite genoß ich es nach langer Zeit mal wieder und konnte endlich wieder richtig schlafen. Da die Angst um Lokkur jeden Tag kleiner wurde und irgendwann ganz weg war.

 

Durch Maren´s liebevolle und fürsorgliche Pflege konnte ich Lokkur nach fast 3 Monaten endlich wieder nach Hause holen. Ich war so gespannt und habe mich riesig gefreut. Die 6,5 stündige Autofahrt dauerte ewigkeiten. Endlich angekommen, bin ich sofort zu Lokkur. Er flirtete mit seiner Nachbarin und wollte erst gar nicht kommen. Er sah so erholt aus, der Blick war aufgeweckt und frech, so wie ich ihn eigentlich kannte (vor seiner Erkrankung)... Das Ekzem war komplett weg, er hatte richtig lange Mähne bekommen und eine tolle Figur.

Nachdem ich mit Maren etwas geredete hatte, sattelte ich ihn und ging erstmal am Wasser reiten. Es war so toll! Konnte ihn nur schwer zurück halten, weil er so eine Power hatte. So wie früher, lauffreudig und Spaß.

Glücklich, fuhren wir am nächsten Tag endlich nach Hause.

 

Lokkur und ich sind Maren sehr dankbar!!! In vielerei Hinsicht. Dadurch das ich Lokkur schon so eine Lange Zeit habe, hat sie mich auf viele Dinge aufmerksam gemacht, die für mich ganz normal waren. Mit jeden ihrer Tipps, hatte sie recht. Nur um ein Beispiel zu nennen. Sie hat mir bei unseren Sattelproblem geholfen. War lange auf der Suche nach dem richtigen Sattel. Endlich, dank Maren haben wir den richtigen Sattel für uns gefunden. Bin super glücklich!!

Sie hat das richtige Händchen für kranke Pferde. Und auch für ihre Besitzer. Und immer ein offenes Ohr, egal zu welcher Zeit.

Auch jetzt habe ich noch regelmäßig mit Maren Kontakt.

Ich bin so froh das es Lokkur wieder gut geht!! Natürlich ist er nicht kerngesund und wir müssen einiges ändern und vermeiden. Aber wir sind von Cortison und den andern Medikamenten weg, er hat wieder Freude am Leben und wir können sogar wieder richtig reiten gehen! Er ist wieder voll belastbar.

Würde Lokkur jederzeit wieder nach Otterndort  bringen. Ohne lange zu überlegen. Denn die Kur an der Nordsee in Otterndorf, hat ihn einfach am besten geholfen.

 

Danke für alles Maren, vor allem deine vorsorgliche und liebevolle Pflege!!
Liebe Grüße von Lokkur dem Chameur ;-) und Sarah!

 




























Meine spanische Stute Carioka machte mir leider von Anfang an sehr viele Sorgen. 
Im Januar 2014 kam dann auch ein Lungenprobleme dazu. Am Anfang habe ich versucht es mit den bekannten Mitteln in den Griff zubekomme,
leider ohne Erfolg. Sie hatte eine extreme Bauatmung und hörte sich oft an wie
Darth Vader Darum entschied ich mich im April 2014 dazu sie zu Maren nach Otterndorf zu bringen. Ihre Box mochte sie gleich;-)
Wir haben dann Ihr Futter getestet und auch festgestellt, dass Ihr dies 
gar nicht schmeckt. Darum wurde es auch sofort ausgetauscht. Außerdem haben
wir zu Beginn auch eine Bioresonanz gemacht. Diese hatte wirklich einen
schönen Effekt , den zusammen mit der täglichen Inhalation und der Bewegung
in der Führanlage, ging es Ihr schnell sehr viel besser.

Das schöne war, dass es Ihr wirklich von Woche zu Woche besser ging und
Ihre Atmung wieder normal wurde. Außerdem war sie bei Maren ja auch in
guten Händen. Im Juli holte ich meine Cari, dann wieder zu mir. Die Haltungsbedingungen
waren jedoch nicht optimal und sie vertrug, dass trockene Heu nicht. Es
dauert keine 2 Tage und sie war wieder nur am Husten, also habe ich alle
Hebel in Bewegung gesetzt und sie innerhalb von ein paar Tagen in einen
super Stall gestellt. Jedoch war der tolle Kureffekt dahin, darum entschied ich mich, Cari noch
mal zu Maren zu bringen Sie dürfte dann wieder ein paar Mal in die
Salzkammer und konnte den Rest des Sommers mit Ihren alten Freunden auf der
Weide verbringen.

Nach ca 4 Wochen habe ich Cari, dann wieder zu mir geholt und nun steht
sie glücklich und ohne weitere Lungenprobleme in ihrer neuen Heimat.
Sie wird jedoch bis heute nur mit nassen Futter gefüttert, dass wird
ich auch die nächsten Monate so bleiben, da sie schon sehr extrem auf
Staub jeglicher Art reagiert. Ich möchte Maren ganz herzlich Danken Maike und Cari

2011 bekam ich meinen Canucci – ein Traum wurde wahr.  Ich hatte mich sofort in ihn verliebt.  Nach kurzer Zeit konnte ich mit ihm viele Erfolge und Schleifen in der Disziplin Springen sammeln und wir lernten gemeinsam durch Dick und Dünn zu gehen. Ich war verdammt stolz auf uns!

Es zeigte sich bald, dass er im Sommer immer wieder Probleme mit der Atmung bekam. Im ersten Jahr ging es ihm nach der Behandlung mit Antibiotikum nach kurzer Zeit wieder gut. Doch von Sommer zu Sommer verstärkten sich die Probleme. Es ging ihm immer schlechter. Nach einer Lungenendoskopie wurde festgestellt, dass die Auslöser allergischer Natur waren. Daraufhin wurde Canucci mit Cortison behandelt. Das konnte und sollte nicht die Lösung sein!

Im Sommer 2014 ging es ihm wieder so schlecht, dass ich alle Turniere absagen musste. Es musste etwas geschehen. Nach stundenlangem suchen im Internet fanden meine Eltern und ich den Pferdehof von Maren. Meine  Eltern verbrachten ihren Sommerurlaub 2014 an der Nordsee und haben sich bei der Gelegenheit Marens  Hof angeschaut und waren von ihrer Aufnahme begeistert. Wir beschlossen, Canucci für eine Weile nach Otterndorf zu Maren zu bringen.

Schließlich fuhren wir drei Wochen später mit ihm an die See und wurden von Maren herzlich empfangen. Canucci kam sofort in die Salzkammer und konnte in aller Ruhe inhalieren. Er fühlte sich auf Anhieb wohl.

Schweren Herzens musste ich nach 2 Tagen – die wir auf dem Hof verbringen konnten - von ihm Abschied nehmen. Ich wusste aber, er würde es gut haben bei Maren. In den Herbstferien fuhr ich dann für eine Woche mit zwei Freundinnen zu Canucci und Maren. Wir konnten täglich mit ihm im Watt ausreiten und hatten viel Freude. Es war eine sehr schöne Zeit und ich merkte, dass es meinem hübschen Braunen langsam besser ging. Ich fuhr mit einem guten Gefühl zurück nach Hause. Zwischendurch besuchte ich ihn im November wieder für ein Wochenende mit meiner Mama.  Ich merkte, dass es ihm wieder etwas besser ging. Es waren gewaltige Fortschritte zu sehen, was mich glücklich machte. Maren kümmerte sich ganz lieb um ihn und er blieb auch noch über den Jahreswechsel bei ihr auf dem Hof. Ich wusste ihn sehr gut aufgehoben!

Unser großer Dank gilt Maren! Sie gab in den 4 Monaten, in denen Canucci bei ihr war, immer wieder Anregungen und Denkanstöße, wie man ihm auf Dauer helfen kann. Durch eine Bioresonanztherapie und Futterumstellungen fand sie letztendlich heraus, was ihm gut tut, damit die Atemwegsprobleme auf Dauer verbessert werden.

Anfang Januar haben wir ihn dann endlich - ich war so froh - wieder nach Hause geholt.  Er steht nun in einem neuen Stall mit einem großen Paddock für sich allein und er genießt es jeden Tag aufs Neue sich die frische Luft um die Nase wehen zu lassen. Er steht jetzt auf Hanfeinstreu, bekommt speziell staub - und haferfreies Futter sowie Heulage.

Ein großes Dankeschön nochmals von unserer Seite an die liebe Maren, die sich in all den Monaten rührend um ihn gekümmert hat und viele Denkanstöße gab. Wir sind alle froh, dass es Canucci jetzt wieder so gut geht und ich wieder jede Menge Spaß mit ihm zusammen haben kann.

Ich hoffe sehr, das es so bleibt wie es jetzt ist!


Goa vom Distelhof (Bericht der Besitzerin)

Im Mai 2012 beginnt Goas Geschichte. Zu diesem Zeitpunkt gehörte Goa bereits seit 7 Jahren zu meinem Leben. Mein bester Freund.

Er hustete damals ein bis zweimal zu Beginn des Reitens, was mir keine großen Sorgen machte, da er auch in der Vergangenheit schon gelegentlich Husten hatte, der sich aber mit einmaligen Tierarztbesuchen und etwas Schleimlöser immer schnell beenden ließ.

Dieses Mal nicht. Er bekam mehrere Schleimlöser, inhalierte, erst mit Kochsalz, dann mit Cortison. Der Husten blieb und dazu sank seine Leistungsbereitschaft. Auch seine Atemfrequenz blieb nach Belastung zu lange erhöht und er schwitzte starß

Bei jedem weiteren Tierarztbesuch, war es immer dieselbe Diagnose: Freie Lunge und nur ein Rasseln im Hals.

Ich ließ in einer großen Pferdeklinik eine Bronchoskopie machen, welche außer einer leichten Kehlsegellähmung ohne Befund blieb-kein Schleim. Darauf folgte eine Tablettenkur mit Cortison. Es brachte etwas Besserung und ich schöpfte neue Hoffnung. Nach der letzten Tablette war schnell Alles beim Alten.

Meine Tierärztin legte mir zu diesem Zeitpunkt nahe, meinen Goa an die Nordsee zu stellen, was damals für mich unmöglich schien…viel zu weit weg und das ohne mich!

Da es Goa aber weiterhin immer schlechter ging, setzte ich mich an Google und gab Nordsee und Islandpferde ein und stieß sofort auf Maren in Otterndorf. Als ich dann auch noch von der Salzkammer las, wusste ich, dass es zumindest noch eine Chance war.

Also, nach einem netten und langen Telefonat mit Maren fuhr ich am nächsten Wochenende, ohne Pferd, nach Otterndorf. Ich war begeistert von Marens Pferdehaltung und besonders von dem guten Gefühl, mit dem ich von dort nach Hause fuhr.

Ende Januar 2013 fuhr ich dann meinen Goa nach Otterndorf, schlief eine Nacht in der wunderschönen Ferienwohnung und fuhr am nächsten Tag ohne Pferd aber mit dem Gefühl das Richtige getan zu haben zurück.

Der Fall Mova:

2010 kaufte ich mein Traumpferd…..hustend. Das Pferd war nie wirklich belastbar und hatte im Sommer immer wieder große Probleme mit der Atmung. Die Behandlungen gingen über Homöopathische Mittel, Inhalation, Antibiotikum, Stallwechsel bis hin zu Cortison. Im Juni 2013 stand sie dann so schwer atmend im Auslauf, dass der Tierarzt ihr erneut Cortison spritzen musste. Das konnte doch nicht die Lösung sein…. Total verzweifelt begab ich mich noch am selben Tag im Internet auf die Suche nach einem Platz an der Nordsee. Relativ schnell stieß ich auf den Islandpferdehof Jodis von Maren Johannsen. Ich war sofort sehr begeistert von der Salzkammer und die Erfahrungsberichte sprachen auch für sich. Nach kurzem Emailkontakt und einem längeren Telefonat stand fest: Das Pferd wird den Sommer an der Nordsee verbringen. 5 Tage später brachten wir Mova nach Otterndorf. Wir wurden dort sehr herzlich empfangen und Maren stand uns Rede und Antwort. Mova fühlte sich auch direkt wie Zuhause. Der Abschied fiel dann doch leichter als gedacht. Die anderen Pferde sahen so gut aus, dass ich mir sicher war, dass es meinem Pferd an nichts fehlen würde. 3 Wochen später besuchten meine Reitbeteiligung und ich Mova an der See. Die Veränderung war unglaublich (die Bilder nicht bearbeitet!!!).

Ihr Fell glänzte wie noch nie zuvor und sie war von den Augen her viel wacher und auch die Bauchatmung war im Ruhezustand kaum noch zu sehen. Wir nahmen sie mit auf einen der abgeernteten Futterdeiche. Zwei Stunden lang tobte sie über das Deichstück. Galoppierte Booten und Radfahrern hinterher und wurde gar nicht müde. Wir waren total begeistert! 3 Jahre lang hatte ich fast alles versucht und dann ist sie 3 Wochen an der Nordsee und ihr geht es besser als jemals zuvor. Superglücklich fuhren wir wieder nach Hause. Mitte August war ich einen Tag da um sie mal wieder zu reiten. Auch hier war eine deutliche Verbesserung festzustellen. Mova wollte laufen...Galopp im Watt! Wieder fuhr ich mit einem super Gefühl nach Hause. Ende September machte ich eine Woche Urlaub in Otterndorf. Mova wurde fast täglich bewegt. Der Laufwille dieser Stute machte mich sprachlos. Die Atmung nach einer schnelleren Gangart war viel schneller wieder unten. Da sie allerdings so lange schon krank war, sollte sie noch einen Monat bekommen. So blieb sie im Oktober auch noch an der See und ihr Zustand verbesserte sich nochmals!

Seit gut zwei Monaten ist Mova wieder im Ruhrgebiet und ihr Zustand hat sich nicht verschlechtert. Sie steht nicht mehr auf Stroh und bekommt statt Heu nur noch Heulage von Luckylage zu essen. Zur Unterstützung wird Mova alle 6-8 Wochen noch zusätzlich akupunktiert. Mit dem Reiten haben wir auch wieder begonnen und sie ganz langsam antrainiert. Sie ist sehr zufrieden und läuft sehr gerne im Gelände….ohne zu husten!!!!!

Mein größter Dank gilt Maren, die dafür gesorgt hat, dass es Mova an nichts fehlte und immer wieder neue Denkansätze gegeben hat, wie man Mova noch besser helfen kann gesund zu werden….mit riesengroßem Erfolg

Ein großer Dank geht auch an die Tierheilpraktikerinnen, die Mova in enger Zusammenarbeit mit Maren homöopathisch unterstützt haben. Als eine große Hilfe kann ich die Fellanalyse weiterempfehlen. Durch sie kamen Sachen ans Licht, die wir nie für möglich gehalten hatten!



Der Fall Mova :
Bericht der Besitzerin

Jahr

Krankheit/Ereignis

Behandlung

Bemerkungen

2007 nach dem dritten Fohlen

Leichter Husten

Homöopathie, welche genau kann ich nicht sagen, da sie mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht gehörte.

Ihre ehemalige Besitzerin hat immer viel an ihren eigenen Pferden herumgedoktert und nie einen Tierarzt gerufen!!!

2010

Verstärkter Husten

Bis zum Verkauf wurde sie nur mit Homöopathie und Hochpotenzen behandelt.

Sie musste trotz des Hustens jeden Tag im Schulbetrieb laufen!

Ab Juni 2010

Zum Sommer hin verstärkter Husten bis es schließlich in Hustenattacken endet!

Tee, Futterumstellung (Isirobustmüsli) und zusätzlich Leckerchen von Sankt Hippolyt (Semper Cubes)

Kauf durch mich.

Im ersten Monat habe ich viel mit Kräutern von Per Naturam gearbeitet und ihr diese als Tee vor die Nase gesetzt. Ende Juni kam dann ein Tierarzt. Er meinte, dass die Lunge sich ziemlich verschleimt anhört und hat mir Ventipulmin dagelassen. Dies hat sie dann über 2 Wochen bekommen….eine wirkliche Besserung trat nicht ein.

 

Juli 2010

Der Husten wird schlimmer, nach dem Galoppieren hustet sie teilweise stark, danach findet direkt Schleimausfluss (weiß) aus der Nase statt. Sie wird nur noch locker bewegt (viel Schritt).

Der Tierarzt kommt noch einmal und meint, es muss eine Bronchoskopie gemacht werden.

Ich war damals so blöd und habe ziemlich lange mit mir gehadert, weil ich erstens nicht viel Geld hatte und zweitens lässt sich das Stütchen nicht gut verladen.

September 2010

Der Husten lässt nach, aber mir fällt zu dem Zeitpunkt auf, dass immer, wenn sie am Zügel geritten wird, sie vermehrt hustet.

Ein anderer Tierarzt kommt für eine Physiobehandlung und ich erzähle ihm von meinem Problem. Er schlägt vor eine Bronchoskopie am Stall zu machen.

 

Oktober 2010

Immer noch am Husten.

Bronchoskopie: Die oberen Atemwege sind entzündet, selbst als Leihe sieht man, dass da etwas nicht stimmt, da alles rot und geschwollen ist. Mova bekommt Kortisontabletten, Antibiotikum und Ventipulmin und darf 3 Wochen nicht geritten werden.

Ich habe ihr insgesamt vier Wochen gegeben und auch danach nur Schrittrunden mit ihr gemacht und sie langsam hochtrainiert.Während der Medikamentenphase hat sie kaum gehustet…kein Wunder bei der ganzen Chemie. Danach ging es ihr den Winter über sehr gut, sie hat fast gar nicht mehr gehustet und ist gerne rausgegangen und war auch flott unterwegs =)

Februar 2011

Bis hierhin war der Husten ok. Sie hat zwischendurch immer wieder mal ein Hüsterchen gemacht, aber die Attacken und das starke Husten waren weg.

 

Der Tierarzt ist noch einmal gekommen und hat zum zweiten Mal eine Bronchoskopie gemacht.

Die Atemwege waren nicht mehr rot und geschwollen und auch nicht mehr verschleimt.

März 2011

Husten geht wieder los.

Allergietest à reagiert auf Pollen von diversen Gräsern, Stroh- und Heustaub, bzw. auf die Schimmelpilze im Stroh und Heu

Die Heu- und Strohqualität am diesem Stall waren im Nachhinein betrachtet eine Katastrophe!! Die Pferde wurden jeden Abend mit einem Radlader von oben herab gefüttert =(

April 2011

Husten wird wieder stärker.

Desensibilisierung wird vorbereitet.

 

Mai 2011

Husten

Mova beginnt mit der Desensibilisierung.

Die Behandlung hat mal so gar nichts gebracht! Eigentlich wie zu erwarten….

Juni – September 2011

Husten

 

 

November 2011

Starker Husten

Tierarzt kommt und spritzt ihr Kortison, da sie nur noch sehr schwer Luft bekommen hat.

 

Beginn der Behandlung mit cdVet (DarmRein, MicroMineral plus das Futter Natural Power).

Ab jetzt wird sie jeden Mittwoch (wenn es frisches Stroh gibt) aus dem Stall geholt und steht einen Tag separat. Ihr Zustand wird wieder deutlich besser.

Dezember 2011 – Januar 2012

Hustet weiterhin

Mova wird entgiftet und per DarmAktiv wieder aufgebaut. Weiterhin bekommt sie mit DarmAktiv auch ToxiVetSorb und die Micromineralien. Sie springt sehr gut darauf an, das Fell wird glänzender.

Ab der Versorgung mit cdVet ging es ihr deutlich besser.

Februar 2012

Mova wechselt den Stall!

Sie steht jetzt auf Spänen und bekommt ihr Futter von unten gefüttert.

Der Husten hat sich schlagartig verbessert. Sie atmet nicht mehr so schlimm, ist lauffreudiger, hustet aber immer noch nach Belastung.

Sommer 2012

Mova geht es deutlich besser.

Die Atmung ist deutlich besser. Sie ist sogar wieder reitbar.

 

November 2012

Mova wechselt erneut den Stall.

Atmung wird noch besser!

Wir sind unserer Reitlehrerin hinterhergezogen. Mova steht nun an einem LAG-Stall, hat ganzjährigen Weidegang und steht gar nicht mehr auf Stroh.

Frühjahr 2013

Mova hustet kaum.

 

Es war allerdings auch sehr lange kalt. Die ersten Beschwerden traten dann Anfang Mai auf.

Mitte Mai 2013

Homöopathin guckt sich Mova an.

Frau Claudia Holtkamp untersucht Mova und stellt mir eine Liste mit Homöopathischen Mitteln zusammen, die Mova ab Ende Mai dann zweimal täglich bekommt. Eine deutliche Besserung war allerdings nicht zu sehen!

Liste:

Je 2x am Tag:

 

20 Globoli Nux Vomica D30

 

25 Globoli Histamin D12

 

10 ml Umcaloabotropfen (als Kur über 4 Wochen)

 

5 Tabletten Bronchialis Heel (als Kur über 4 Wochen)

 

15 Globoli Rhus toxicodendran D30

 

Mai 2013

Urlaub in Cuxhaven

Ende Mai machten wir mit unseren Ponys Urlaub in Cuxhaven.

Mova geht es an der See deutlich besser. Im Watt ist sie nicht wiederzuerkennen!

Juni 2013

Die Pollenhölle geht los!

Movas Atmung verschlechtert sich schlagartig.

Besonders schlimm ist ihr Zustand bei den ganzen Wetterumschwüngen =(

Ende Juni 2013

Tierarzt kommt und spritzt ihr Kortison!

Movas Zustand ist so schlimm, dass ich keine andere Lösung mehr weiß, als den TA zu rufen.

 

Ich entschließe mich, dass Pferd zur See zu stellen und finde die Seite von Maren im Internet.

Die Homöopathie habe ich ab da dann weggelassen!

Ab Juli 2013

Mova steht für die nächsten drei Monate in Otterndorf.

 

Das Pferd ist nicht mehr wiederzuerkennen!!

Espen’s Kurbericht
(Bericht der Besitzerin)

Espen ist ein 16 jähriger Mecklenburger, der im Turniersport (Dressur) geht.Er hat bisher keine Anzeichen für eine Krankheit gegeben, außer ab und zu etwas leicht gelben Ausfluss aus der Nase nach der Bewegung. Es gab auch keine Konditionseinbußen und er war mit der Atmung nach dem Training schnell wieder normal. Mir war bewusst, dass der Ausfluss nicht normal ist, aber ich hatte keine Idee was es sein könnte. Wenn es schlimmer war, hat er Kräutertee mit Eukalyptusöl und Spitzwegerich-Hustensaft in Mash bekommen. Das es dieses Jahr (2013) im Sommer sehr warm wodurch es ihm schon seit Mai schlechter ging. Im Juni war es bei über 35°C besonders schlimm, sodass der Tierarzt ihm dann einmalig Cortison, Antibiotika und Schleimlöser verabreicht hat. Danach war Espen erstmal wieder ok. Allerdings ging es dann im September wieder los und es wurde COPD vermutet, worauf ich ihn dann hab untersuchen lassen, was die Vermutung leider bestätigte.

Daraufhin hab ich mich über die Krankheit intensiv informiert und bin im Internet auf den „Islandpferdehof Jodis“ aufmerksam geworden. Daraufhin hatte ich mit Maren ein super Gespräch, in dem sie mich davon überzeugt hat, dass es für mein Pferd die beste Lösung wäre, es an die Nordsee zu stellen. Kurz darauf war ein Platz für ihn verfügbar, was total super war. Er war dann 2 Monate dort. Meine Bedenken waren anfangs groß, ihn einfach dort zu lassen, wurden aber schnell zerstreut, da sich Espen nach kurzer Eingewöhnungszeit sehr wohlgefühlt hat. Ich hatte sehr großes Vertrauen zum Pferdehof, da die Rundumbetreuung fachmännisch und sehr flexibel auf mein Pferd zugeschnitten war. Die zusätzliche Beratung zur Krankheit war aufgrund des großen Erfahrungsschatzes hervorragend. Die Behandlung erfolgte in Zusammenarbeit mit Heilpraktikern und Tierarzt. Auch diverse Allergien konnten durch Haarprobe identifiziert werden. Diesen wird nun versucht im Heimatstall entgegenzuwirken.
Espen geht es nach den 2 Monaten dank der Nordseeluft und Behandlung deutlich besser und er hat viele Freunde unter den Islandpferden gefunden (und versucht sich ihnen in der Haarlänge anzupassen). Ich bin froh diesen Schritt getan zu haben und kann den Pferdehof nur empfehlen, da die Pferde dort in sehr guten Händen sind.

Der Fall Hela und Hvinur - Bericht der Besitzerin

 

 

Hallo an alle die Ihrem Pferd etwas gutes tun wollen.

 

Ich möchte mich als erstes ganz herzlich an dieser Stelle bei Maren Johannsen und Kati und Rieke van der Weerd bedanken.

 

Ihr fragt Euch wofür?

 

Dann fange ich mal von vorne an und etwas ausholen.

 

Meine Schimmelstute Hela kam 1997 von in Island nach Niedersachsen.

Leider bekam sie schon nach einem Jahr Ekzem. Und meine damaligen Tierärzte rieten mir Kortison zu spritzen.

Das Ekzem wurde damit nicht viel besser.Und ich entschied mich sie einzudecken und das Kortison abzusetzen. Im nächsten Winter bekam sie einen leichten Husten der dann mit Ventipulmin behandelt wurde. Ab diesem Zeitpunkt bekam sie immer im Winter einen leichten Husten bis hin zur Bronchitis was immer gleich behandelt wurde.(Kortison und Venti&Co)

 Ab 2007 bekam Hela auch im Frühjahr Probleme mit der Atmung und wieder wurde sie mit Kortison u Venti Plus behandelt über die Jahre wurde die Dosierung von Kortision sehr hoch ( 10 Tabletten) pro Tag. Das fatale daran war das sie schon vorher durch Kortison mit Hufrehe reagiert hat. Was mich sehr beunruhigte,aber die Aussage meines Tierarztes „ möchtest du das Dein Pferd atmet ?“ dann braucht es Kortison . Der Zustand meines Pferdes verhielt sich wie ein Jojo. Es ging ihr Phasenweise sehr gut so dass sie ohne Medikamente auskam ( sie trägt  auch seid 2010 ein Magnet der ihr auch sehr gut half) bis zum Sommer 2013 wo es ihr sehr schlecht ging. Das Kortison hatte nicht nur Rehe als starke Nebenwirkung sondern ihr kompletter Hormonhaushalt und Stoffwechsel war durcheinander. (EMS) Nun sollte sie wieder Kortison bekommen was ich ablehnte und nach alternativen begann zu suchen.Im Internet fand ich den Islandpferdehof Jödis von Maren Johannsen. Ab dann ging alles sehr schnell, wir telefonierten freitags und bereits  sonntags waren Hela und ihr bester Freund Hvinur schon in Otterndorf. Ich habe Hvinur mit genommen weil die beiden seit Jahren zusammen laufen und ich sie nicht trennen konnte. Außerdem hatte ich Sorge das die Trennung der 2 , Helas Zustand noch mehr verschlechtern würde.Mit kompetenter Beratung und schnelle Hilfe durch Maren und den Tierheilpraktikerinnen Kati&Rieke van der Weerd ging es Hela nach kurzer Zeit um Welten besser. Sie wurde entgiftet, eine Haaranalyse gemacht und ich konnte nach einem Monat nach Jahren mein Pferd wieder reiten und musste sie regelrecht bremsen da sie so viel Lauffreude hatte. Es war ein Atemberaubendes Gefühl, ich hatte Tränen in den Augen vor Glück.Mittlerweile ist Hela wieder zu nach 2 Monaten zu Hause. Die Analyse hat ergeben das sie extremer Heu u Strohstauballergiker ist,auf Weizen,Mais, Äpfel und Möhren reagiert. Seitdem wurde sie auf Heukobs und  nur Weidegang umgestellt. Es geht es ihr so unglaublich gut,so dass ich nur jedem diesen Schritt nach Otterdorf zu fahren empfehlen kann . Danke nochmals an alle.

Bericht der Besitzerin von Elfi (Kladruber Mix )2013

 

Liebe Besucher, um Ihnen die Entscheidung Ihr Pferd zur Reha zu schicken etwas zu erleichtern, habe ich meine Erfahrungen in einem Bericht niedergeschrieben.

 

Ich kaufte meine Stute Elfi im Jahr 2008 und bewahrte sie so vor dem Schlachter. Sie war nach einer nicht ausgeheilten Bronchitis (Besitzerin hatte wohl kein Geld für den Tierarzt, wohl aber für 3 Pferde) vom Tierarzt als „unheilbar“ krank und nicht mehr reitbar eingestuft worden. Mit diesem Urteil wurde sie dann „aussortiert“ und es ist der Unterstützung meiner Familie zu verdanken, dass sie diesem Schicksal entging.

Sie sah sehr schlecht aus, hatte stark abgenommen und war von Hautpilz befallen, was ihrem geschwächten Immunsystem zu verdanken war.

 

 

Ich suchte einen schönen Platz für uns in einem Stall, in dem täglicher Auslauf auch im Winter gesichert war und lies sie komplett tierärztlich durchchecken. Nach 2 Dosen Ventiplus kam ordentlich Schnodder aus der Nase und es ging ihr deutlich besser. Dank zusätzlich guter Fütterung und viel Bewegung mit Artgenossen baute sie schnell wieder auf und erholte sich zusehend. Die Stallluft war jedoch nicht optimal und so wurde mit der Hilfe meiner Stallkollegen eine Offenbox gebaut, mit der Elfi 24h Stunden Frischluft garantiert waren. Außerdem wurde das Heu vor dem Füttern gewässert.

Sie war voll reitbar, an heißen und schwülen Tagen ging ich jedoch nur mit ihr spazieren. Laut TA war eine dauerhafte Gabe von Ventipulmin unabdingbar um ihr das Atmen zu erleichtern, die Dosis wurde so niedrig wie möglich angesetzt. Ich ließ sie zusätzlich von einer Tierheilpraktikerin akupunktieren, was sie sichtlich genoss und auch zusätzlich zur Mobilität ihrer Atmung beitrug. Im Sommer fiel mir dann zum ersten Mal auf, dass sie sich vermehrt Mähne und Schweif scheuerte und es wurde Sommerekzem diagnostiziert und mit der Gabe der Pilzimpfung zusätzlich „gedämpft“.

 

 

 

Es ging ihr bis zum Frühjahr 2013 mit dieser Therapie auch gut, ab dem März diesen Jahres litt sie jedoch zunehmend an Atemnot und atmete selbst ohne Belastung deutlich erschwert und die Nüstern waren stark geweitet. Die Dosis an Ventipulmin wurde erhöht, es stellte sich eine kurze Besserung ein, bis ich sie im Mai schwer atmend auf der Koppel liegen sah. Die Tierärztin spritze ihr hochdosiertes Kortison und erklärte mir die Schleimhäute der Lunge seien aufgrund eines allergischen Asthmaanfalls angeschwollen und sie litt deshalb an Atemnot. Diese Spritzen wirkten auch, jedoch war der Rückfall umso schlimmer. Als wir bei einer Spritze alle 3 Tage angekommen waren, riet mir meine Tierärztin zu einem Besuch an der See, da sie mir ansonsten nicht sagen konnte, wie lange wir meine Stute sonst noch so „therapieren“ konnten.

 

 

 

Ich rief nach einer Suche im Internet kurzerhand bei Maren an und machte nach einem langen und sehr netten Gespräch, den Beginn von Elfis Kur nur 4 Tage später aus. Es fiel mir nicht leicht, jedoch die Aussicht meine geliebte Stute zu verlieren, lies mir keine Wahl. Nach 450 km und 6 Stunden Fahrt, kamen wir in Otterndorf an und wurden sehr freundlich begrüßt. Elfi bezog gleich ihren Offenstall und fühlte sich sofort sichtlich wohl. Die beiden Tierheilpraktikerinnen Rike und Kati van der Weerd nahmen sich sofort Zeit für eine erste Bestandsaufnahme. Ich war erstaunt über so viel Wissen und ließ von den beiden eine Haaranalyse machen, sie mir Aufschluss über die Allergene geben sollte, auf die Elfi reagierte. Es stellte sich heraus, dass sie hochallergisch auf Schimmel und Weizen/Stroh reagierte, dass ihr jahrelang als Einstreu diente. Außerdem waren auch etliche Baumpollen und Äpfel/Möhren auf der Liste, die sie täglich bekommen hatte. Es wurde ein Behandlungsplan ausgearbeitet, mit dem Elfi beschwerdefrei ohne Cortison und möglichst ohne Ventipulmin leben konnte.

Anfangs telefonierten Maren und ich fast jeden Tag und die Sorge fiel allmählich von meinem Schultern ab. Bereits bei meinem nächsten Besuch nur 1 ½ Wochen später erkannte ich Elfi kaum wieder, die wild buckelnd über die Wiese schoss. Ihre Atmung hatte sich normalisiert und auch ihr Fell sah viel besser aus!

 

 

Insgesamt war sie 7 Wochen zur Kur, ein kurzer Zeitraum, der doch so viel bewirken konnte! Ihre Medikamente wurden langsam abgesetzt und auf die neue Therapie umgestellt. Auch die Bewegung kam nicht zu kurz, sowohl Koppelgang auf saftigen Wiesen, als auch die Bewegung an der Longe standen auf dem Programm.

Dank der fürsorglichen Pflege, dem guten Nordseeklima und der erstklassigen tierheilpraktischen Behandlung meiner Stute können wir heute wieder unbeschwert im Gelände galoppieren und auch ohne Cortison und Venti das Leben im heimatlichen Stall genießen.

 

Pferdereha Nordsee
Beufleth 2
21762 Otterndorf

mail@islandpferde-jodis.de
Tel.: 04751-978 3562
mobil: 0152-22715100